Ein morgen im Juli. Andere schlafen noch – ich ziehe mir Gummistiefel an und bewaffne mich mit Harke, Hacke und Hoffnung.
Der Garten ruft !!!!
… und wie er ruft …
meistens nach Wasser, Dünger oder das endlich jemand das Unkraut zupft.
Mit Schweiß auf der Stirn und Erde unter den Fingernägeln kämpfe ich mich durch die Beete. Die Tomaten glänzen wie kleine Juwelen auch wenn noch nicht in rot, Paprika posieren in der Sonne, und die Gurke hat sich mal wieder im Rankgitter verheddert – wie ich heute früh im Gartenschlauch.
Die Rosen duften, die Schneebälle blühen wie kleine Wolken – und wenn der Lavendel aufblüht, wird`s richtig romantisch:
Bienen summen wie ein schlecht gestimmter Männerchor, und Schmetterlinge tanzen von Blüte zu Blüte wie betrunkene Feen,
Doch hinter all der Blütenpracht lauert: DAS UNKRAUT. Es wächst schneller als meine Motivation. Nach der dritten Brennessel frag ich mich ob ich nicht doch lieber alles zubetoniere oder Kunstrasen legen soll.
Der Rücken knackt, die Knie meckern – aber das Herz ?
Das ist glücklich.
Denn in meiner kleinen Gartenmanufaktur werkel ich mit Leib und Seele. Hier finde ich Ruhe, Freude – und manchmal auch eine Zucchini, die heimlich zum Baseballschläger herangewachsen ist.
Gartenarbeit:
schweißtreibend, rückenbelastend, aber unbezahlbar schön.























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