
Die 3. Rauhnacht – Innere Mitte & Selbstfürsorge
Der dritte Tag der Rauhnächte steht für die innere Mitte und die Selbstfürsorge.
Und vielleicht ist es kein Zufall, dass es sich genau heute manchmal leer im Kopf anfühlt. Denn dieser Tag fordert uns nicht auf, viel zu tun oder viel zu denken – sondern eher darauf zu hören, wie es uns wirklich geht.
Innere Mitte bedeutet nicht, dass alles ruhig, ausgeglichen und perfekt sein muss. Sie bedeutet auch nicht, dass wir keine Sorgen oder Herausforderungen haben. Innere Mitte heißt vielmehr, bei sich zu bleiben, auch wenn es im Außen unruhig ist. Sich selbst nicht zu verlieren.
Selbstfürsorge wird oft missverstanden. Es geht nicht immer um Wellness, Kerzenlicht oder besondere Rituale. Manchmal ist Selbstfürsorge ganz leise und unscheinbar:
eine Pause machen, obwohl noch so viel zu tun wäre
einen Gedanken loslassen, der zu schwer geworden ist
sich selbst zugestehen, müde zu sein
oder einfach einmal nichts zu müssen
Gerade Menschen, die viel tragen, viel funktionieren und oft für andere da sind, vergessen sich selbst dabei am schnellsten. Die 3. Rauhnacht darf uns daran erinnern, dass wir genauso wichtig sind wie all die Menschen und Aufgaben um uns herum.
Vielleicht magst du dir heute eine einfache Frage stellen: Was würde mir jetzt gut tun – ganz ehrlich?
Nicht das, was sinnvoll wäre. Nicht das, was andere erwarten. Sondern das, was dir Kraft gibt.
Das kann ein ruhiger Moment sein, ein Spaziergang, ein früher Feierabend, ein warmes Essen oder einfach Stille. Es braucht nichts Großes. Es braucht nur Aufmerksamkeit für dich selbst.
Die innere Mitte findet man nicht im Außen. Sie entsteht dort, wo wir uns selbst ernst nehmen.
Und vielleicht ist genau das die Botschaft dieser Rauhnacht:
Du darfst langsamer werden.
Du darfst dich wichtig nehmen.
Du darfst gut für dich sorgen – ohne schlechtes Gewissen.
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