
Stricken mit Überraschungseffekt
Ich nadle ja für mein Leben gern Mystery-Anleitungen – am liebsten von Designern, die ich kenne und deren Stil mir vertraut ist. Das Ganze hat nämlich etwas herrlich Spannendes: Man weiß nie so ganz genau, was am Ende von den Nadeln hüpft. Ein bisschen wie Wundertüte, nur mit Wolle 🧦✨
Oft sind diese Mystery-Anleitungen in mehrere Teilabschnitte aufgeteilt, die man innerhalb eines vorgegebenen Zeitrahmens abstrickt. Man wartet, strickt, rätselt – und hofft inständig, dass man am Ende zwei zueinander passende Socken bekommt.
Jetzt komme ich aber schon wieder ins Quasseln … eigentlich wollte ich euch „nur“ diese Mystery-Anleitung vorstellen.
Die Designerin ist Regina Satta – eine meiner absoluten Lieblingsdesignerinnen. Ehrlich gesagt gibt es keine einzige Anleitung von ihr, die nicht fein säuberlich in meinen Ordnern abgeheftet ist. Plus ihre Sammelanleitungsheftchen natürlich. Ordnung muss sein, schließlich reden wir hier von Strickschätzen!
Ihre Designs stricke ich immer wieder gern, oft auch mehrmals – weil sie einfach zeitlos schön sind und nie langweilig werden. Dieses traumhafte Sockenpaar war ursprünglich ebenfalls eine Mystery-Anleitung von ihr und gehört zu den Modellen, die ich immer wieder gerne nachstricke. Am liebsten auf unifarbener Wolle, damit das Muster ganz in Ruhe wirken darf.
Manchmal braucht es eben kein großes Drama – nur gute Wolle, schöne Maschen und ein kleines bisschen Mystery.
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