Autor: missknitting15

  • To-Do-Liste , LP´s , Ufo`s & CO

    Wer kennt es nicht – wir reden jetzt mal Tacheles

    Eine Anleitung jagt die nächste und bis Du Dich versiehst hast Du schon wieder einen Stapel neuer Anleitungen auf dem Schreibtisch das Du Angst bekommst beim nächsten Durchzug kippt dieser Stapel. Man sieht soviel im Netz und so viel gefällt einem das da ganz schnell was zusammenkommt die sogenannten To-Do-Liste. Das möchte ich unbedingt nacharbeiten.

    Aus To-Do-Listen werden ganz schnell Lp`s , die sogenannten
    LAUFENDE PROJEKTE:

    Ich gehöre ja zu denen die immer recht schnell 5,6,7, LPs auf den Nadeln hat, Socken sowieso immer am besten immer gleich 2-3 unterschiedliche die mal ein Paar werden, dann kommen Seelenwärmer, Mützen, Tücher, Loops … ach haste nicht gesehen ;-) . Da meine Zeit aber wie bei den meisten auch begrenzt angesetzt ist für das Hobby werden dann doch tatsächlich auch mal aus LP´s Ufo´s – Ufos nennen wir in den Strickkreisen Unfertige Pojekte. die Ufo´s sind in einer Art Dauerschlaf in Ihrem Körbchen, schlummern solange bis ich am Ende gar nicht mehr weiß was ich denn da fabriziert habe und auch nicht mehr in den Rhythmus reinkomme. Da kann es dann echt auch passieren das ich entweder eh kein Bock mehr hab weil es nicht gar so spannend war wie gedacht ( sonst wäre es wahrscheinlich kein Ufo geworden ) , oder von vorne Starten muss um den Faden wieder zu finden. Seis drum entweder so oder so aber in den besagten Fällen wird geribbelt.Somit ist das Projekt erledigt ;-)

    Zurück zu der Anleitungsflut aus dem Netz. Gerade in der Winterzeit explodieren die Anleitungen der Designer in einem Tempo da kommste fast nicht mehr mit. Ich schreibe ja selber auch Anleitungen oder ich muss anders sagen. Ich gestalte Anleitungen neu. Es gibt ja Designer die denken se haben das stricken neu erfunden. Dabei sind es Anleitungen die aus uralten Strickbüchern oder schon vorhanden Anleitungen einfach neu gestaltet werden. Kein Designer hat das stricken neu erfunden aber manche Idee die neu umgesetzt wird gestaltet sich als mega Projekt. Allerdings passiert es leider auch das einiges an Musterzusammenführung einfach nicht stimmig ist. Passiert leider oft bei Sockenanleitungen. Da legst dann noch Geld für hin das am Ende der Socken leider einem Kleinkind passt aber nicht wie angegeben einem Erwachsenen. Muster zieht sich so zusammen das am Ende nicht mal mit der Ferse mehr drüber kommst und und und das sind dann so Momente wo ich mich sehr ärgere und ausflippen könnte. Das muss doch dem Desigier selbst auffallen das das nüscht isss. Da wird aber auch nicht drauf hingewiesen. Und somit hab ich dann Geld ausgegeben und muss am Ende auch noch selber in der Anleitung mitwirken damit das Ding dann passt am Fuß.

    Nun sitzt ich heute in meiner wollig eingerichteten Wollecke überflutet von Anleitungen , geh grad meine To-Do-Liste durch und hab es doch tatsächlich auch schon geschafft diese Liste zu verkleinern. Da kommen Anleitungen zu Tage wo mir der Gedanke kommt Was hast Dir denn dabei gedacht. Zeitgleich sollt ich auch gleich mal noch meine Wolle sortieren die vermehrt sich ja auch explosionsartig da kommste nicht mehr mit. Kann mir auch keiner Erklären wie das zustande kommt. Ich bewundere ja die Strickerinnen die wirklich total konsequent ein Projekt nach dem anderen Starten und beenden und auch noch so konsequent sind auch nur für diese Projekte Wolle zu ordern. Also ich schaff das nicht. Wenn bei mir im Haus wo ne Schublade aufmachst kannst davon ausgehen das Dich Wolle anspringt – Es gibt nur einen Raum im Haus wo Du nichts findest was mit Wolle zu tun hat das ist die Futterstätte.
    Ich hab mir das ja schon oft als Vorsatz vorgenommen aber ganz ehrlich …. vielleicht sollte ich mal in Erwägung ziehen in einer Selbsthilfegruppe stabilität zum Hobby zu bekommen.

    So nu haben wir wieder bisschen geplaudert über To-Do-Liste, Lp´s und Ufo´s jetzt wird es aber wieder Zeit für mich mich um meine Projekte zu kümmern –

  • 🎼🎵🎶 … zeigt her eure Hände zeigt her eure Füss …🎼🎵🎶

    Ein Olivenöl-Zucker-Peeling für die Hände oder auch für die Füße ist schnell selbstgemacht, indem du Zucker mit Olivenöl zu einer breiigen Paste vermischen und diese sanft in die Hände einmassierst, um abgestorbene Hautzellen zu entfernen und die Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen. Es macht die Haut weich und glatt, ideal für trockene Hände & Füße, du kannst wenn du magst auch mit Honig oder ätherischen Ölen für extra Pflege und Duft ergänzen. 

    Zutaten & Mischverhältnis

    • Zucker: Weißer oder brauner Zucker (je nach gewünschter Intensität).
    • Olivenöl: Normales Olivenöl.
    • Optional: Honig (wirkt entzündungshemmend), Zitrone (erfrischend) oder ätherische Öle (für Duft). 

    Anleitung

    1. Mischen: Zucker und Olivenöl in eine Schüssel (z.B. 2 EL Öl auf 1 EL Zucker, oder nach Gefühl, bis eine breiige, aber nicht zu flüssige Paste entsteht).
    2. Auftragen: Massiere das Peeling mit kreisenden Bewegungen sanft in die Hände ein, auch zwischen den Fingern und an den Nägeln.
    3. Einwirken: Lass es kurz einwirken (optional).
    4. Abspülen: Mit lauwarmem Wasser abwaschen.
    5. Nachbehandlung: Die Hände nur leicht abtupfen, damit ein leichter Ölfilm bleibt. Eincremen ist oft nicht nötig, da das Peeling rückfettend wirkt. 

    Tipps

    • Für empfindliche Haut ist brauner Zucker sanfter als weißer.
    • Honig und Öl (auch Kokosöl) zusätzlich nutzen, wenn die Haut sehr trocken oder rissig ist.
    • Vermeide Seife nach dem Peeling, um die pflegende Wirkung des Öls zu erhalten. 
    • ganz wichtig nur mit Zucker arbeiten nicht mir Salz – Salz würde Dir sehr schnell alle Feuchtigkeit aus der Haus entziehen und wäre kontraproduktiv.

    Für mich als Strickerin ist es ganz ganz wichtig das meine Hände so auch meine Füße immer und zwar immer egal welche Jahreszeit gepflegt sein müssen sonst bin ich nicht OK 😅.

  • Babyalarm 👶🏼🍼👶🏼

    Also… nicht bei mir 😉😅
    Für meinen persönlichen Babyalarm bin ich dann doch raus aus der Materie 😉. Aber: Ich habe so einen leisen Verdacht, dass 2026 ein echtes Babyjahr wird.
    In meinem Umfeld – bei Bekannten, Freunden und auch bei meiner lieben Kundschaft aus dem Wolllädelchen – höre ich es momentan aus allen Ecken:
    „Ich werde Oma!“ 🎈💕
    Und kaum ist der Satz ausgesprochen, wird nicht lange gefackelt:
    Da muss zügig eine Babydecke gehäkelt oder gestrickt werden, ein Hosenfratz, Söckchen, Babyschuhe… und natürlich und und und. Die Nadeln klappern, die Wolle fliegt – der Nestbautrieb lässt grüßen 😄
    Ich weiß selbst nicht genau, wie es passiert ist…
    Ob ich mich einfach habe anstecken lassen vom Babyhype?
    Jedenfalls stricke ich im Moment tatsächlich eine Babydecke. An einem Hosenfratz habe ich mich auch versucht – und was soll ich sagen: Das Ergebnis kann sich sehen lassen 👀🧶

    Ich werde nicht nochmal Oma – das bin ich nämlich schon seit ein paar Jahren.
    Aber nichts desto trotz stricke ich fröhlich mit den glücklichen Omi’s mit und freue mich von ganzem Herzen mit ihnen auf dieses wundervolle Ereignis 😉👶💕
    Die entstandenen Babyprojekte, die ich gemeinsam mit den Omi’s „erschaffe“, dürfen dann ganz entspannt in mein Lädchen einziehen –
    als Ausstellungsstücke,
    zum Anfassen (ja, Wolle will gefühlt werden!),
    und natürlich als Inspiration für meine Kundschaft.
    Denn manchmal reicht ein kleines Strickstück, um große Vorfreude auszulösen.

  • saure Rädle

    das wird nun mein letztes Rezept zur Rauhnachtsammlung – Sinn war ja nur mal die Rauhnächte anzureißen wie man es machen könnte , einfach mal einen kurzen Einblick geben auch mit den anderen Beiträgen unter Dies&Das wo bisschen was über die Rauhnächte zu finden ist – bis zum 3 Königstag halte ich nun die restlichen Rauhnächte für mich privat ganz im geheimen 😉 es hat ja jeder der bisschen was mit der Rauhnacht am Hut hat so seine eigenen Rituale wie er was handhabt.

    Saure Rädle (auch als saure Kartoffelrädle bekannt) ist eine
    traditionelle Kartoffelsuppe oder ein Eintopf dessen ….

    • Hauptzutaten: Festkochende Kartoffeln werden geschält, in Scheiben geschnitten und in Salzwasser gekocht.
    • Die Soße: Die Basis bildet oft eine helle Einbrenne aus Mehl und Fett oder eine mit Sahne/Milch verfeinerte Brühe. Charakteristisch ist die Zugabe von Essig (oder Wein), um den typischen sauren Geschmack zu erzielen.
    • Gewürze: Klassisch werden Lorbeerblätter, Nelken, Wacholderbeeren, Zwiebeln, Salz und Pfeffer verwendet.
    • Beilagen: Häufig werden aufgeschnittene Saitenwürstchen (Wienerle) oder Fleischwurst direkt in der Suppe mit erhitzt.

    saure Rädle brauchen nicht wirkliche Rezeptangaben das macht man einfach aus dem Handgelenk raus da kann man nichts falsch machen.

    Als Mengenangabe ist vielleicht nur relevant das man ca. 1 Kilo Kartoffel verwendet für 4 Personen wenn man noch mit Würstchen oder Suppenfleisch arbeitet reichen auch 700g Kartoffel völlig aus.

     en guddddde 😋😋😋

  • Danke für ein besonderes Jahr

    Auch wenn es meinen Blog „Schwarzwälder Maschenmut“ noch gar nicht so lange gibt – eigentlich erst seit Mitte 2025 – möchte ich heute einfach mal Danke sagen.
    Danke an alle, die sich hierher verirrt haben (manche bleiben ja bekanntlich hängen 😄) oder die Seite ganz bewusst verfolgen. Ganz egal, wie ihr hier gelandet seid: Danke an euch, meine treuen Follower, Freunde und Wegbegleiter.
    Danke fürs Dabeisein, fürs Mitgehen, fürs Mitfühlen.
    Danke fürs Liken, Kommentieren, Teilen – fürs Mitmachen und Mitwachsen.
    Ihr seid nicht einfach nur eine Community. Ihr seid ein Stück Leben, in dem jeder auf seine Weise seinen Platz gefunden hat.
    Ich vergleiche ein Jahr manchmal gern mit der kleinen Geschichte vom „Zug des Lebens“:
    Man steigt ein, nimmt Platz, manche steigen an irgendeiner Station wieder aus – und das ist auch gut so. Manche fahren ein Stück mit, bis sich die Wege wieder trennen. Und dann gibt es die, die bleiben. Die sich neben dich setzen und mit dir fahren. Menschen, mit denen man einfach dankbar ist, dass man sich hat.
    Im echten Leben ist das nicht anders. Es gibt Weggefährten, bei denen es passt – und solche, bei denen es eben nicht passt. Manchmal würde es passen, aber man redet aneinander vorbei, hört nicht richtig zu oder sagt etwas unbedacht, das ganz anders ankommt, als es gemeint war.
    Genau deshalb sind Gespräche das A und O – damit Missverständnisse gar nicht erst reifen können.
    Aber… jetzt schweife ich schon wieder ab. Eigentlich wollte ich gar nicht so viel schreiben – aber wenn ich einmal in Fahrt bin 😉
    Lasst uns den liebevollen Umgang miteinander, das Helfen, das voneinander Lernen, den Respekt und die Inspiration weiterhin so wertschätzend teilen.
    Handarbeit – genauso wie Backen und Kochen – ist für mich Seelenheil. Eine Kraftquelle, ein Ausgleich, den ich gerne mit euch teile. Und wenn ich davon etwas weitergeben kann, dann ist das mein kleines Geschenk an euch.
    Ich freue mich auf 2026 mit euch und wünsche uns allen viele Glücksmomente, Wärme – und vor allem Gesundheit. 💛

  • Mützenfragenkarusell

    Die wohl meistgestellte Winterfrage: „Wie viele Maschen brauche ich für eine Mütze?“
    Im Winter erreicht mich diese Frage besonders häufig – und ich muss jedes Mal ein kleines bisschen den Kopf schütteln. Nicht, weil die Frage falsch wäre (ist sie nämlich nicht!), sondern weil sie ungefähr so offen ist wie: „Was koche ich heute?“ 🤭
    Denn bevor ich antworten kann, geht das kleine Fragenkarussell erst richtig los – und glaubt mir, ich stelle sie nicht aus Neugier, sondern aus purer Notwendigkeit. Leider verfüge ich nämlich (noch!) nicht über hellseherische Kräfte. Auch wenn ich mir die manchmal wirklich wünsche – das würde mir am Ende des Tages eine Menge Zeit sparen ✨🔮
    Also frage ich dann mal unwissend zurück: Wird es eine Kindermütze oder eine für Erwachsene?
    Für Mädchen, Jungen, Ladys oder Gentlemen?
    Welche Wolle darf mitspielen und mit welcher Nadelstärke möchtest du arbeiten?
    Ganz schlicht rechts, mit Rippchen oder doch mit Muster?
    Und wie sieht’s mit dem Bündchen aus – einfach 2 rechts / 2 links oder vielleicht doch ein doppeltes?
    (An dieser Stelle erkläre ich meist auch gleich, warum ich doppelte Bündchen so liebe 😉 und diese kleine Mehrarbeit einen mega Mehrwert mit sich bringt !!!)
    Ihr seht schon: Aus einer vermeintlich schnellen Frage wird ruckzuck ein kleines Strickplauderstündchen – und eigentlich hätte die Mütze schon seine Anfänge oder die Maschenprobe erfolgreich an Zeit genutzt werden können.
    Darum habe ich mir gedacht: Warum nicht einfach einen kleinen Leitfaden erstellen?
    Einen, der zeigt, wie man Mützen stricken kann, wie man den Kopfumfang richtig misst und der hier und da einen hilfreichen Tipp bereithält.
    Und wenn dann wieder die Frage kommt, kann ich ganz entspannt sagen:
    „Schau doch mal auf meinem Blog – dort steht alles ganz in Ruhe erklärt.“
    Denn eigentlich ist es keine große Kunst. Das Internet ist voll von Anleitungen – jede ein bisschen anders, jede mit ihrem eigenen Stil. Und genau das ist ja auch das Schöne daran.
    Hier nun meine Anleitung – natürlich bebildert und mit ganz viel Maschenliebe.

    Damit die Mütze gut sitzt und nicht zu locker wird, sollte sie etwas enger gestrickt werden.
    Um die richtige Maschenanzahl für deine Mütze berechnen zu können, benötigst du zunächst den Kopfumfang  (und eine Maschenprobe – ja ich weiß , die meisten überbewerten eine Maschenprobe — ABER — die Strafe dafür folgt meist am Ende der Mütze – weil Sie in den meisten Fällen nämlich nicht passt und somit das ganze wieder geribbelt werden muss und zwei Abende sind beim Teufel 😉 eine Maschenprobe dauert im Regelfall nicht länger wie eine halbe Stunde).

    1. Den Kopfumfang richtig messen

    Miss den Kopfumfang an der breitesten Stelle über den Ohren und den Haaren. Achte darauf, dass das Maßband gut sitzt, damit die Mütze später perfekt passt.

    2. Maschenprobe stricken

    Stricke mit deinem gewählten Garn und den passenden Nadeln eine Maschenprobe in dem gewünschten Muster damit du die Anzahl Maschen pro cm errechnen kannst.


    Die Mütze soll komplett im Rippen-Muster gestrickt werden?

    Bei Rippenmustern (1re / 1li oder 2re/2li) kann die Berechnung der Maschenanzahl eine kleine Herausforderung sein, da Rippen sehr elastisch sind.

    Als Faustregel empfiehlt es sich, die Maschenprobe in glatt rechts zu stricken, auch wenn das endgültige Muster aus Rippen besteht.

    Die Maschenanzahl für eine Mütze hängt von deinem Kopfumfang und deiner Maschenprobe (Anzahl Maschen pro 10 cm) ab, aber eine gute Faustregel ist, vom Kopfumfang 10-15 % abzuziehen und dann mit der Maschenprobe zu multiplizieren, um die exakte Zahl zu bekommen. Für eine Standard-Erwachsenengröße (ca. 56 cm Kopfumfang) sind das oft um die 50 cm Basis, was bei einer Maschenprobe von z.B. 14 Maschen pro 10 cm etwa 70 Maschen ergibt (1,4 Maschen/cm * 50 cm). 

    Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Berechnung:

    Kopfumfang messen: Miss den Kopfumfang an der breitesten Stelle. 

    1. Basismaß ermitteln: Ziehe 10-15 % vom Kopfumfang ab (z.B. 56 cm – 6 cm = 50 cm). 
    2. Maschenprobe stricken: Stricke ein kleines Quadrat (ca. 10×10 cm) mit deiner Wolle und Nadeln. 
    3. Maschen pro cm berechnen: Zähle die Maschen in 10 cm und teile die Zahl durch 10 (z.B. 14 Maschen / 10 cm = 1,4 Maschen pro cm). 
    4. Endgültige Maschenzahl berechnen: Multipliziere die Maschen pro cm mit deinem Basismaß (z.B. 1,4 Maschen/cm * 50 cm = 70 Maschen). 

    Beispiele und Faustregeln:

    • Für Kinder: Bei einem Kopfumfang um 40 cm werden oft um die 100 Maschen auf kleineren Nadeln angeschlagen, da die Wolle feiner ist. 
    • Für Erwachsene: Bei dickerer Wolle (z.B. 10 Maschen pro 10 cm) braucht man bei 50 cm Basismaß nur 50 Maschen, bei dünner Wolle (z.B. 24 Maschen pro 10 cm) wären es 120 Maschen. 

    Wichtig: Die Maschenprobe ist entscheidend, da sie die Elastizität des Garns und deine Stricktechnik berücksichtigt. 

    Die Maschenzahlen im folgenden sind natürlich nur ein Richtwert. Das Muster, das man strickt, hat natürlich auch immer noch großen Einfluss auf die Größe der fertigen Mütze aber man hat mal eine Orientierung.

    im übrigen kann man die Tabelle auch als Richtwert übernehmen für Loops – hier gilt ebenfalls der ermittelte Kopfumfang und die dazugehörige Maschenanschlagszahl. Allerdings runde ich bei Loops immer die Maschen auf oder pass diese dann an das Muster mit an , im Regelfall immer die Maschen nach oben aufrunden.

    Fazit am Ende des Tages 😉

    Für eine perfekt sitzende Mütze sind

    • das Messen des Kopfumfangs, Maschenprobe anfertigen,
    • die Berücksichtigung des Muster-Rapports
    • eine sorgfältige Planung der Abnahmen entscheidend.

    Es gibt also ein paar Punkte zu beachten ❗, um die richtige Maschenanzahl für eine Mütze zu berechnen. Wenn du jedoch diese Faktoren wie erwähnt im Blick behältst, läufst du nicht Gefahr unvorhergesehene Überraschungen zu erleben und erreichst ein schönes Ergebnis.
    Ich werde im laufe der Zeit auch immer wieder mal Bilder und Leitfäden auf meinem Blog einstellen wo es nur um die Abnahme einer Mütze geht und wie man diese Abnahmen gestalten kann so das jede Mütze ein Hingucker wird 🧶😉

    Viel Spaß beim Stricken! 🧶🧶🧶🧶

  • Rote Bete – Ingwer- Saft

    Rote Bete ist ja bekannt zur Blutreinigung und der Eigenschaft energiesteigend zu sein. Eine Kombi mit Ingwer, Apfel und Karotte regt den Stoffwechsel an und Stärkt das Immunsystem.

    Für 2 Shot´s :

    1 mittelgroße rohe Rote Bete
    1 Apfel
    1 Karotte
    1 Stück Ingwer ca. 2-3cm
    Saft einer Zitrone nach Geschmack.
    Rote Bete, Apfel, Ingwer und Karotte waschen klein schneiden und in den Mixer ( Smoothiemaker, Zauberstab oder oder oder ) geben.
    Den Shot Oder Smoothie (nenn es wie Du magst) in zwei Gläser füllen den Zitronensaft hinzufügen und gut umrühren.
    „Bon appétit“

  • Die 6. Rauhnacht

    Die 6. Rauhnacht – Klarheit, Loslassen & innere Ordnung
    Die sechste Rauhnacht erinnert mich daran, dass Klarheit nichts mit Härte zu tun hat.
    Klarheit entsteht durch Hinsehen, durch Annehmen, durch den Mut, nichts zu beschönigen. Sie bedeutet, tief durchzuatmen und an die eigene innere Stärke zu glauben.
    So ist auch das Leben.
    Es ist nicht immer weich, nicht immer freundlich, nicht immer warm – und schon gar nicht immer ehrlich. Umso wichtiger ist es, die eigene Balance in all dem Wirrwarr zu finden.
    Sei wachsam.
    Sei geduldig.
    Sei freundlich und weich.
    Aber sei auch ehrlich und klar – zuerst zu dir selbst und dann zu anderen.
    Denn du bist das Spiegelbild nach außen: Was du aussendest, kommt zu dir zurück.
    Die 6. Rauhnacht steht für Loslassen und innere Ordnung.
    Für mich bedeutet das heute, mein Denken und meine Gedanken bewusst zu sortieren. Alles, was mir nicht guttut – seien es Angewohnheiten, Muster oder auch Menschen – darf gehen.
    Ich lasse los, um mit klarem Blick nach vorne sehen zu können.
    Alles, was ich nicht mehr will, wird heute verabschiedet, damit Raum entsteht für einen Neuanfang. Für neue Stärke. Für Klarheit.
    Dabei ist eines besonders wichtig: Stärke mir selbst gegenüber.
    Die Konsequenz, bei mir zu bleiben. Mich nicht wieder in alte Muster ziehen zu lassen – durch andere, durch Erwartungen, durch Ablenkung.
    Wachsam zu sein für mich selbst.
    Vielleicht klingt es nach egoistischem Denken – für mich ist es gesunde Selbstachtung.
    Die 6. Rauhnacht erinnert mich daran:
    Loslassen ist kein Verlust.
    Es ist Ordnung schaffen – im Innen wie im Außen

  • Karottensuppe mit Sesamsahne die 5. Rauhnacht

    Zutaten

    Für die Suppe:

    • 1 EL Kokosöl
    • mittelgroße Zwiebel geschält und gehackt
    • 2 EL geschälter und gehackter Ingwer
    • 600 g Karotten gewaschen und in Scheiben geschnitten
    • 1 TL Salz
    • 200 ml Kokosmilch
    • 800 ml heißes Wasser

    Für die Sesamsahne:

    • 1,5 EL Tahini Sesamcreme
    • 1/4 TL Salz
    • 1/2 EL Apfelessig
    • 1/2 EL Ahornsirup alternativ: Honig
    • 50 ml heißes Wasser

    Für das Crumble:

    • 2 EL Sonnenblumenkerne
    • 1 EL Sesam

    Zubereitung:

    • Einen großen Topf erhitzen und das Kokosöl darin schmelzen lassen. Die Zwiebel unter Rühren ca. 2 Minuten anbraten, dann Ingwer, Karotten und Salz hinzufügen. Weitere 2 Minuten unter Rühren anbraten, dann mit Kokosmilch und Wasser ablöschen. Bei geschlossenem Deckel und mittlerer Hitze ca. 20–25 Minuten köcheln lassen bis die Karotten weich sind.
    • In der Zwischenzeit die Sesamsahne zubereiten. Dafür alle Zutaten in einer Schüssel so lange verrühren, bis eine glatte, sahnige Sauce entsteht (kann ca. 2 Minuten dauern). Beiseitestellen.
    • Für das Crumble die Sonnenblumenkerne und den Sesam kurz in einer vorgeheizten Pfanne unter Rühren anbraten, bis sie zu duften beginnen. Beiseitestellen.
    • Wenn die Karotten weich sind, den Inhalt des Suppentopfes im Standmixer cremig pürieren. Es sollten keine Stücke übrig bleiben, die Konsistenz der Suppe sollte seidig glatt sein (mit einem Stabmixer funktioniert das nicht ganz so gut). Zurück in den Topf füllen, wieder leicht erhitzen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
    • Die Suppe in Schüsseln oder tiefe Teller füllen, mit der Sesamsahne beträufeln und mit dem Crumble bestreut servieren.
  • Das letzte Paar Sockis in 2025

    ich weiß — Eigenlob stinkt — aber so iss halt 😉. Ich liebe meine selbstgefärbten Schwabenrebellen und es ist jedes mal eine Freude einen neuen Strang anzunadeln und nie zu wissen wohin die Reise mit dem Knäul geht. Das hier war jetzt nun das letzte Paar Schwabenrebell in diesem Jahr. Jetzt gilt es noch für den Rest des Jahres in den UFO-Körbchen Ordnung zu schaffen. Ich will mal versuchen das ich keine Altlasten mit ins neue Jahr nehme 😉😅.

  • Rezept zur 4. Rauhnacht

    Zutaten für Rosmarin Parmesan Kekse | Cracker: ( ergibt ca. 30 Kekse )
    • 125g Mehl
    • 60g Butter
    • 60g Saure Sahne
    • 60g Parmesan alle Zutaten miteinander vermischen zu

      einem glatten Teig – Den Teig zu einer etwa 4 cm dicken Rolle formen, mit Frischhaltefolie fest einwickeln und für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen.
      —————————————————————————
    • Eiweiß
    • Rosmarinzweige
    • Salz / Pfeffer
    • Die Teigrolle in etwa 1/2 cm dicke Scheiben schneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Die Kekse|Cracker mit 1 Eiweiß bestreichen und klein gehackten Rosmarin und Meersalzflocken darüber streuen.
    • Bei 200 °C ca. 10 min backen. Die Kekse|Cracker sollten an den Rändern goldbraun sein.

  • Rauhnacht -Rezept

    Warmer gerösteter Radieschensalat mit Erdnussdressing

    Vorbereitungszeit30Minuten Min.

    Servings: 2 Portionen

    Zutaten

    • 400 g Radieschen geviertelt
    • 1 EL Pflanzenöl
    • Salz und Pfeffer
    • 1 Gurke
    • 5 EL Sojasoße
    • 1 EL Reisessig
    • 1 EL cremige Erdnussbutter
    • 1 EL flüssiger Honig
    • 10 g Ingwer gerieben
    • 50 g gesalzene Erdnüsse grob gehackt
    • 2 Frühlingszwiebeln in dünne Ringe geschnitten

    Anleitungen

    • Backofen auf 200 Grad Ober-Unterhitze vorheizen.
    • Radieschen auf ein Backblech verteilen und mit Öl, Salz und Pfeffer vermengen und 25-30 Minuten backen.
    • In der Zwischenzeit Gurke längs halbieren und in Halbmonde schneiden.
    • Für das Dressing Sojasoße, Reisessig, Erdnussbutter, Honig und Ingwer verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen.
    • Radieschen ein wenig abkühlen lassen, dann mit den Gurken, Frühlingszwiebeln, Erdnüsse und Dressing vermengen.

    FÜR DEN ABEND EINE KÖSTLICHKEIT …..

    Goldene Milch …

    … aus Kurkuma, Pfeffer, Honig und warmer Milch oder pflanzlicher Alternative.

    Die goldene Milch kann enzündungshemmende Wirkung hervorrufen da im Kurkuma Curcumin enthalten ist.

    Gerne trinke ich die goldene Milch auch vor dem Schlafengehen. Sie entspannt mich von den körperlichen Anspannungen und ich habe das Gefühl das ich klarere Träume und einen erholsamen Schlaf habe.

    1 Stück Kurkuma ( ca. 3cm )oder 1 EL gemahl. Kurkuma ( aber hochwertig )
    1 Stück frischer Ingwer ( ca. 2cm )
    300ml Milch oder alternativ Mandelmilch / Hafermilch
    1/4 TL gemahl. schwarzer Pfeffer
    1/4 TL Zimt
    1/2 TL Kokosöl
    bisschen Musktnuss
    1TL Agavendicksaft oder Honig vom Imker

    Kurkuma und Ingwer schälen und klein schneiden. Mit den restl. Zutaten in einen Mixer geben und gut vermixen. Durch ein Sieb in eine Tasse absieben und genießen.

    Das ganze in der warmen Variante einfach nach dem absieben nochmal kurz im Topf erwärmen und wer mag sogar mit einem Milchaufschäumer kurz aufschäumen. HmMMMMm lecker
    👨🏼‍🍳😋😋

  • 3. Rauhnacht

    Die 3. Rauhnacht – Innere Mitte & Selbstfürsorge
    Der dritte Tag der Rauhnächte steht für die innere Mitte und die Selbstfürsorge.
    Und vielleicht ist es kein Zufall, dass es sich genau heute manchmal leer im Kopf anfühlt. Denn dieser Tag fordert uns nicht auf, viel zu tun oder viel zu denken – sondern eher darauf zu hören, wie es uns wirklich geht.
    Innere Mitte bedeutet nicht, dass alles ruhig, ausgeglichen und perfekt sein muss. Sie bedeutet auch nicht, dass wir keine Sorgen oder Herausforderungen haben. Innere Mitte heißt vielmehr, bei sich zu bleiben, auch wenn es im Außen unruhig ist. Sich selbst nicht zu verlieren.
    Selbstfürsorge wird oft missverstanden. Es geht nicht immer um Wellness, Kerzenlicht oder besondere Rituale. Manchmal ist Selbstfürsorge ganz leise und unscheinbar:
    eine Pause machen, obwohl noch so viel zu tun wäre
    einen Gedanken loslassen, der zu schwer geworden ist
    sich selbst zugestehen, müde zu sein
    oder einfach einmal nichts zu müssen
    Gerade Menschen, die viel tragen, viel funktionieren und oft für andere da sind, vergessen sich selbst dabei am schnellsten. Die 3. Rauhnacht darf uns daran erinnern, dass wir genauso wichtig sind wie all die Menschen und Aufgaben um uns herum.
    Vielleicht magst du dir heute eine einfache Frage stellen: Was würde mir jetzt gut tun – ganz ehrlich?
    Nicht das, was sinnvoll wäre. Nicht das, was andere erwarten. Sondern das, was dir Kraft gibt.
    Das kann ein ruhiger Moment sein, ein Spaziergang, ein früher Feierabend, ein warmes Essen oder einfach Stille. Es braucht nichts Großes. Es braucht nur Aufmerksamkeit für dich selbst.
    Die innere Mitte findet man nicht im Außen. Sie entsteht dort, wo wir uns selbst ernst nehmen.
    Und vielleicht ist genau das die Botschaft dieser Rauhnacht:
    Du darfst langsamer werden.
    Du darfst dich wichtig nehmen.
    Du darfst gut für dich sorgen – ohne schlechtes Gewissen.

  • Kopftrolle mit der Fjord

    Wenn nichts mehr geht – Mützen gehen immer 🧶🧶🧶
    Es gibt Tage, da will einfach nichts so richtig klappen. Aber eines ist sicher: Mützen gehen immer. 💐
    Und genau deshalb sind diese beiden Modelle entstanden.
    Auch hier habe ich zur Fjord-Wolle gegriffen , – und wie schon bei den Socken gilt: Das Muster kommt wie aus Zauberhand direkt aus dem Knäuel. Ganz ohne Rechnen, Grübeln oder Musterchaos. Man strickt einfach rechts vor sich hin und plötzlich hat die Mütze eine ganz eigene Wirkung – fast wie ein klassisches Norwegermuster. Weniger Aufwand, großer Wow-Effekt. Das allein ist schon ein echter Hingucker 😉
    Die linke Mütze ist nach meiner eigenen Anleitung entstanden – meiner „Puka-Anleitung“. Sie lässt sich wunderbar an Kinderköpfe anpassen und sitzt einfach immer gut. Ein echtes Mitwachswunder, ganz ohne Drama auf der Nadel.
    Die rechte Mütze durfte sich dafür mit einem schönen Kunstfellbommel schmücken. Und wir wissen ja: Bommel drauf, zack – gleich wirkt alles edel. Sie passt prima auf Ladys und macht aus jeder Mütze im Handumdrehen ein kleines Lieblingsstück.

  • Mystery-Socks

    Stricken mit Überraschungseffekt
    Ich nadle ja für mein Leben gern Mystery-Anleitungen – am liebsten von Designern, die ich kenne und deren Stil mir vertraut ist. Das Ganze hat nämlich etwas herrlich Spannendes: Man weiß nie so ganz genau, was am Ende von den Nadeln hüpft. Ein bisschen wie Wundertüte, nur mit Wolle 🧦✨
    Oft sind diese Mystery-Anleitungen in mehrere Teilabschnitte aufgeteilt, die man innerhalb eines vorgegebenen Zeitrahmens abstrickt. Man wartet, strickt, rätselt – und hofft inständig, dass man am Ende zwei zueinander passende Socken bekommt.
    Jetzt komme ich aber schon wieder ins Quasseln … eigentlich wollte ich euch „nur“ diese Mystery-Anleitung vorstellen.
    Die Designerin ist Regina Satta – eine meiner absoluten Lieblingsdesignerinnen. Ehrlich gesagt gibt es keine einzige Anleitung von ihr, die nicht fein säuberlich in meinen Ordnern abgeheftet ist. Plus ihre Sammelanleitungsheftchen natürlich. Ordnung muss sein, schließlich reden wir hier von Strickschätzen!
    Ihre Designs stricke ich immer wieder gern, oft auch mehrmals – weil sie einfach zeitlos schön sind und nie langweilig werden. Dieses traumhafte Sockenpaar war ursprünglich ebenfalls eine Mystery-Anleitung von ihr und gehört zu den Modellen, die ich immer wieder gerne nachstricke. Am liebsten auf unifarbener Wolle, damit das Muster ganz in Ruhe wirken darf.
    Manchmal braucht es eben kein großes Drama – nur gute Wolle, schöne Maschen und ein kleines bisschen Mystery.