Autor: missknitting15

  • Rote Bete – Ingwer- Saft

    Rote Bete ist ja bekannt zur Blutreinigung und der Eigenschaft energiesteigend zu sein. Eine Kombi mit Ingwer, Apfel und Karotte regt den Stoffwechsel an und Stärkt das Immunsystem.

    Für 2 Shot´s :

    1 mittelgroße rohe Rote Bete
    1 Apfel
    1 Karotte
    1 Stück Ingwer ca. 2-3cm
    Saft einer Zitrone nach Geschmack.
    Rote Bete, Apfel, Ingwer und Karotte waschen klein schneiden und in den Mixer ( Smoothiemaker, Zauberstab oder oder oder ) geben.
    Den Shot Oder Smoothie (nenn es wie Du magst) in zwei Gläser füllen den Zitronensaft hinzufügen und gut umrühren.
    „Bon appétit“

  • Die 6. Rauhnacht

    Die 6. Rauhnacht – Klarheit, Loslassen & innere Ordnung
    Die sechste Rauhnacht erinnert mich daran, dass Klarheit nichts mit Härte zu tun hat.
    Klarheit entsteht durch Hinsehen, durch Annehmen, durch den Mut, nichts zu beschönigen. Sie bedeutet, tief durchzuatmen und an die eigene innere Stärke zu glauben.
    So ist auch das Leben.
    Es ist nicht immer weich, nicht immer freundlich, nicht immer warm – und schon gar nicht immer ehrlich. Umso wichtiger ist es, die eigene Balance in all dem Wirrwarr zu finden.
    Sei wachsam.
    Sei geduldig.
    Sei freundlich und weich.
    Aber sei auch ehrlich und klar – zuerst zu dir selbst und dann zu anderen.
    Denn du bist das Spiegelbild nach außen: Was du aussendest, kommt zu dir zurück.
    Die 6. Rauhnacht steht für Loslassen und innere Ordnung.
    Für mich bedeutet das heute, mein Denken und meine Gedanken bewusst zu sortieren. Alles, was mir nicht guttut – seien es Angewohnheiten, Muster oder auch Menschen – darf gehen.
    Ich lasse los, um mit klarem Blick nach vorne sehen zu können.
    Alles, was ich nicht mehr will, wird heute verabschiedet, damit Raum entsteht für einen Neuanfang. Für neue Stärke. Für Klarheit.
    Dabei ist eines besonders wichtig: Stärke mir selbst gegenüber.
    Die Konsequenz, bei mir zu bleiben. Mich nicht wieder in alte Muster ziehen zu lassen – durch andere, durch Erwartungen, durch Ablenkung.
    Wachsam zu sein für mich selbst.
    Vielleicht klingt es nach egoistischem Denken – für mich ist es gesunde Selbstachtung.
    Die 6. Rauhnacht erinnert mich daran:
    Loslassen ist kein Verlust.
    Es ist Ordnung schaffen – im Innen wie im Außen

  • Karottensuppe mit Sesamsahne die 5. Rauhnacht

    Zutaten

    Für die Suppe:

    • 1 EL Kokosöl
    • mittelgroße Zwiebel geschält und gehackt
    • 2 EL geschälter und gehackter Ingwer
    • 600 g Karotten gewaschen und in Scheiben geschnitten
    • 1 TL Salz
    • 200 ml Kokosmilch
    • 800 ml heißes Wasser

    Für die Sesamsahne:

    • 1,5 EL Tahini Sesamcreme
    • 1/4 TL Salz
    • 1/2 EL Apfelessig
    • 1/2 EL Ahornsirup alternativ: Honig
    • 50 ml heißes Wasser

    Für das Crumble:

    • 2 EL Sonnenblumenkerne
    • 1 EL Sesam

    Zubereitung:

    • Einen großen Topf erhitzen und das Kokosöl darin schmelzen lassen. Die Zwiebel unter Rühren ca. 2 Minuten anbraten, dann Ingwer, Karotten und Salz hinzufügen. Weitere 2 Minuten unter Rühren anbraten, dann mit Kokosmilch und Wasser ablöschen. Bei geschlossenem Deckel und mittlerer Hitze ca. 20–25 Minuten köcheln lassen bis die Karotten weich sind.
    • In der Zwischenzeit die Sesamsahne zubereiten. Dafür alle Zutaten in einer Schüssel so lange verrühren, bis eine glatte, sahnige Sauce entsteht (kann ca. 2 Minuten dauern). Beiseitestellen.
    • Für das Crumble die Sonnenblumenkerne und den Sesam kurz in einer vorgeheizten Pfanne unter Rühren anbraten, bis sie zu duften beginnen. Beiseitestellen.
    • Wenn die Karotten weich sind, den Inhalt des Suppentopfes im Standmixer cremig pürieren. Es sollten keine Stücke übrig bleiben, die Konsistenz der Suppe sollte seidig glatt sein (mit einem Stabmixer funktioniert das nicht ganz so gut). Zurück in den Topf füllen, wieder leicht erhitzen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
    • Die Suppe in Schüsseln oder tiefe Teller füllen, mit der Sesamsahne beträufeln und mit dem Crumble bestreut servieren.
  • Das letzte Paar Sockis in 2025

    ich weiß — Eigenlob stinkt — aber so iss halt 😉. Ich liebe meine selbstgefärbten Schwabenrebellen und es ist jedes mal eine Freude einen neuen Strang anzunadeln und nie zu wissen wohin die Reise mit dem Knäul geht. Das hier war jetzt nun das letzte Paar Schwabenrebell in diesem Jahr. Jetzt gilt es noch für den Rest des Jahres in den UFO-Körbchen Ordnung zu schaffen. Ich will mal versuchen das ich keine Altlasten mit ins neue Jahr nehme 😉😅.

  • Rezept zur 4. Rauhnacht

    Zutaten für Rosmarin Parmesan Kekse | Cracker: ( ergibt ca. 30 Kekse )
    • 125g Mehl
    • 60g Butter
    • 60g Saure Sahne
    • 60g Parmesan alle Zutaten miteinander vermischen zu

      einem glatten Teig – Den Teig zu einer etwa 4 cm dicken Rolle formen, mit Frischhaltefolie fest einwickeln und für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen.
      —————————————————————————
    • Eiweiß
    • Rosmarinzweige
    • Salz / Pfeffer
    • Die Teigrolle in etwa 1/2 cm dicke Scheiben schneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Die Kekse|Cracker mit 1 Eiweiß bestreichen und klein gehackten Rosmarin und Meersalzflocken darüber streuen.
    • Bei 200 °C ca. 10 min backen. Die Kekse|Cracker sollten an den Rändern goldbraun sein.

  • Rauhnacht -Rezept

    Warmer gerösteter Radieschensalat mit Erdnussdressing

    Vorbereitungszeit30Minuten Min.

    Servings: 2 Portionen

    Zutaten

    • 400 g Radieschen geviertelt
    • 1 EL Pflanzenöl
    • Salz und Pfeffer
    • 1 Gurke
    • 5 EL Sojasoße
    • 1 EL Reisessig
    • 1 EL cremige Erdnussbutter
    • 1 EL flüssiger Honig
    • 10 g Ingwer gerieben
    • 50 g gesalzene Erdnüsse grob gehackt
    • 2 Frühlingszwiebeln in dünne Ringe geschnitten

    Anleitungen

    • Backofen auf 200 Grad Ober-Unterhitze vorheizen.
    • Radieschen auf ein Backblech verteilen und mit Öl, Salz und Pfeffer vermengen und 25-30 Minuten backen.
    • In der Zwischenzeit Gurke längs halbieren und in Halbmonde schneiden.
    • Für das Dressing Sojasoße, Reisessig, Erdnussbutter, Honig und Ingwer verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen.
    • Radieschen ein wenig abkühlen lassen, dann mit den Gurken, Frühlingszwiebeln, Erdnüsse und Dressing vermengen.

    FÜR DEN ABEND EINE KÖSTLICHKEIT …..

    Goldene Milch …

    … aus Kurkuma, Pfeffer, Honig und warmer Milch oder pflanzlicher Alternative.

    Die goldene Milch kann enzündungshemmende Wirkung hervorrufen da im Kurkuma Curcumin enthalten ist.

    Gerne trinke ich die goldene Milch auch vor dem Schlafengehen. Sie entspannt mich von den körperlichen Anspannungen und ich habe das Gefühl das ich klarere Träume und einen erholsamen Schlaf habe.

    1 Stück Kurkuma ( ca. 3cm )oder 1 EL gemahl. Kurkuma ( aber hochwertig )
    1 Stück frischer Ingwer ( ca. 2cm )
    300ml Milch oder alternativ Mandelmilch / Hafermilch
    1/4 TL gemahl. schwarzer Pfeffer
    1/4 TL Zimt
    1/2 TL Kokosöl
    bisschen Musktnuss
    1TL Agavendicksaft oder Honig vom Imker

    Kurkuma und Ingwer schälen und klein schneiden. Mit den restl. Zutaten in einen Mixer geben und gut vermixen. Durch ein Sieb in eine Tasse absieben und genießen.

    Das ganze in der warmen Variante einfach nach dem absieben nochmal kurz im Topf erwärmen und wer mag sogar mit einem Milchaufschäumer kurz aufschäumen. HmMMMMm lecker
    👨🏼‍🍳😋😋

  • 3. Rauhnacht

    Die 3. Rauhnacht – Innere Mitte & Selbstfürsorge
    Der dritte Tag der Rauhnächte steht für die innere Mitte und die Selbstfürsorge.
    Und vielleicht ist es kein Zufall, dass es sich genau heute manchmal leer im Kopf anfühlt. Denn dieser Tag fordert uns nicht auf, viel zu tun oder viel zu denken – sondern eher darauf zu hören, wie es uns wirklich geht.
    Innere Mitte bedeutet nicht, dass alles ruhig, ausgeglichen und perfekt sein muss. Sie bedeutet auch nicht, dass wir keine Sorgen oder Herausforderungen haben. Innere Mitte heißt vielmehr, bei sich zu bleiben, auch wenn es im Außen unruhig ist. Sich selbst nicht zu verlieren.
    Selbstfürsorge wird oft missverstanden. Es geht nicht immer um Wellness, Kerzenlicht oder besondere Rituale. Manchmal ist Selbstfürsorge ganz leise und unscheinbar:
    eine Pause machen, obwohl noch so viel zu tun wäre
    einen Gedanken loslassen, der zu schwer geworden ist
    sich selbst zugestehen, müde zu sein
    oder einfach einmal nichts zu müssen
    Gerade Menschen, die viel tragen, viel funktionieren und oft für andere da sind, vergessen sich selbst dabei am schnellsten. Die 3. Rauhnacht darf uns daran erinnern, dass wir genauso wichtig sind wie all die Menschen und Aufgaben um uns herum.
    Vielleicht magst du dir heute eine einfache Frage stellen: Was würde mir jetzt gut tun – ganz ehrlich?
    Nicht das, was sinnvoll wäre. Nicht das, was andere erwarten. Sondern das, was dir Kraft gibt.
    Das kann ein ruhiger Moment sein, ein Spaziergang, ein früher Feierabend, ein warmes Essen oder einfach Stille. Es braucht nichts Großes. Es braucht nur Aufmerksamkeit für dich selbst.
    Die innere Mitte findet man nicht im Außen. Sie entsteht dort, wo wir uns selbst ernst nehmen.
    Und vielleicht ist genau das die Botschaft dieser Rauhnacht:
    Du darfst langsamer werden.
    Du darfst dich wichtig nehmen.
    Du darfst gut für dich sorgen – ohne schlechtes Gewissen.

  • Kopftrolle mit der Fjord

    Wenn nichts mehr geht – Mützen gehen immer 🧶🧶🧶
    Es gibt Tage, da will einfach nichts so richtig klappen. Aber eines ist sicher: Mützen gehen immer. 💐
    Und genau deshalb sind diese beiden Modelle entstanden.
    Auch hier habe ich zur Fjord-Wolle gegriffen , – und wie schon bei den Socken gilt: Das Muster kommt wie aus Zauberhand direkt aus dem Knäuel. Ganz ohne Rechnen, Grübeln oder Musterchaos. Man strickt einfach rechts vor sich hin und plötzlich hat die Mütze eine ganz eigene Wirkung – fast wie ein klassisches Norwegermuster. Weniger Aufwand, großer Wow-Effekt. Das allein ist schon ein echter Hingucker 😉
    Die linke Mütze ist nach meiner eigenen Anleitung entstanden – meiner „Puka-Anleitung“. Sie lässt sich wunderbar an Kinderköpfe anpassen und sitzt einfach immer gut. Ein echtes Mitwachswunder, ganz ohne Drama auf der Nadel.
    Die rechte Mütze durfte sich dafür mit einem schönen Kunstfellbommel schmücken. Und wir wissen ja: Bommel drauf, zack – gleich wirkt alles edel. Sie passt prima auf Ladys und macht aus jeder Mütze im Handumdrehen ein kleines Lieblingsstück.

  • Mystery-Socks

    Stricken mit Überraschungseffekt
    Ich nadle ja für mein Leben gern Mystery-Anleitungen – am liebsten von Designern, die ich kenne und deren Stil mir vertraut ist. Das Ganze hat nämlich etwas herrlich Spannendes: Man weiß nie so ganz genau, was am Ende von den Nadeln hüpft. Ein bisschen wie Wundertüte, nur mit Wolle 🧦✨
    Oft sind diese Mystery-Anleitungen in mehrere Teilabschnitte aufgeteilt, die man innerhalb eines vorgegebenen Zeitrahmens abstrickt. Man wartet, strickt, rätselt – und hofft inständig, dass man am Ende zwei zueinander passende Socken bekommt.
    Jetzt komme ich aber schon wieder ins Quasseln … eigentlich wollte ich euch „nur“ diese Mystery-Anleitung vorstellen.
    Die Designerin ist Regina Satta – eine meiner absoluten Lieblingsdesignerinnen. Ehrlich gesagt gibt es keine einzige Anleitung von ihr, die nicht fein säuberlich in meinen Ordnern abgeheftet ist. Plus ihre Sammelanleitungsheftchen natürlich. Ordnung muss sein, schließlich reden wir hier von Strickschätzen!
    Ihre Designs stricke ich immer wieder gern, oft auch mehrmals – weil sie einfach zeitlos schön sind und nie langweilig werden. Dieses traumhafte Sockenpaar war ursprünglich ebenfalls eine Mystery-Anleitung von ihr und gehört zu den Modellen, die ich immer wieder gerne nachstricke. Am liebsten auf unifarbener Wolle, damit das Muster ganz in Ruhe wirken darf.
    Manchmal braucht es eben kein großes Drama – nur gute Wolle, schöne Maschen und ein kleines bisschen Mystery.

  • Fjord-Socks

    Fjord-Socks 🧶gehen immer – einfach losnadeln ohne denken, ohne zählen. Ab und an muss es einfach mal ganz EINFACH 🧶 gestrickt sein. Das schöne und spannende ist ja das aus der Fjord das Muster von ganz alleine kommt und es bleibt trotzdem immer spannend. Ein großes Muster baut man sich in die Fjord auch nicht mit ein – ich hab hier einfach nur in große Quadrate unterteilt mit linken Maschen.

  • 3Farben Mütze

    Rundstricknadel 3,75
    Wolle : Timona Linie 110 , ProLana ( Resteverwertung )
    120 Ma Anschlag / doppeltes Bündchen 33 Runden
    1 Runde rechts dabei 20 Maschen in der Runde aufnehmen.
    Schaft der Mütze: einfach Freestyle – glatt re mit unterschiedlichen Zwischenrunden gearbeitet mit linken Maschen.
    Abnahmen: bei erreichter Höhe je nach Größe nach jeder 10 rechten Masche einen Maschenmarkierer setzen dann die Abnahmerunden beginnen und in jeder Runde immer die beiden Maschen vor dem Maschenmarkierer zusammen rechts abstricken. So entsteht dieses nette Sternkarussell – wenn sich die Maschenmarkierer treffen dann ist die Abnahme beendet und die Mütze kann beendet werden wie gewohnt.
    Bei Lust und Laune kann die Mütze mit hübschen Knöpfen verziert werden.

  • 2. Rauhnachtstag

    Heute nehme ich mir Zeit – der 2. Rauhnacht-Tag gehört heute meinem Inneren Frieden, der Ruhe für mich. Hierfür hab ich mir heute eine gemütliche Ecke eingerichtet – ein für mich angenehmes ätherisches Öl aufgestellt und genieße nun Kerzenlicht und Tee. So langsam versuche ich das Alte leise ausklingen zu lassen, mach mir nochmal einige Gedanken was ich so über das Jahr so alles erlebt habe. Zeitgleich werde ich mich von einigen Menschen auch entfernen die mir einfach in diesem Jahr nicht gut getan haben. Der 26. Dezember gilt dem Loslassen & der Reinigung.

  • 2. Rauhnacht-Rezept

    Vollkorn-Walnuss-Brötchen ….

    sind schnell gemacht und kann man auch gerne am Abend vorbereiten.

    Für 6 Brötchen

    100g Walnusskerne
    500g Vollkornweizenmehl
    1/2 Pck. Trockenhefe oder angepasst auch gerne mit Frischhefe
    300ml warmes Wasser
    2EL Honig
    1EL frisch gehackter Rosmarin / auch getrocknet

    Walnüsse grob hacken.
    In einer Schüssel Vollkornmehl, Hefe und dem Salz vermischen, lauwarmes Wasser und den Honig hinzufügen und zu einem glatten Teig verkneten.
    Gehackte Walnüsse und Rosmarin in den Teig kneten. Teig abgedeckt an einem warmen Ort mindestens 1 Stunde gehen lassen, bis er sein Volumen verdoppelt hat.
    Backofen auf 200° Ober/Unterhitze vorheizen
    Teig in 6 gleich große Stücke teilen und diese zu Brötchen formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Im Ofen ca. 20 Minuten ausbacken , bis sie eine schöne braune Farbe angenommen haben.

    Dazu schmeckt ein Kürbiskern-Aufstrich hervorragend

    100g Kürbiskerne
    200g Frischkäse natur
    1EL Kürbiskernöl
    Salz/Pfeffer
    etwas geriebener Muskatnuss
    1TL gehackter Thymian

    Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Zugabe von Öl kurz anrösten, dann im Mixer fein mahlen.
    Frischkäse in eine Schüssel geben und mit den gemahlenen Kürbiskernen und dem Kürbiskernöl glatt verrühren.
    Die Mischung für sich abschmecken mit dem Salz, Pfeffer und Muskat – Thymian unterrühren.
    Den Aufstrich eine gute Stunde beiseite stellen damit sich die Aromen auch gut entfalten können.

  • 1. Rauhnacht / Wintersonnenwende-Suppe

    Winterzeit ist Suppenzeit oder Eintopfzeit, auch für die Rauhnächte ist es ein schönes Rezept das nicht viel Aufwand benötigt. Ich liebe ja Suppen und Eintöpfe in allen Variationen auch dieses Wohlfühlrezept wie diese winterlichen Süßkartoffelsuppe mit Linsen und Zimt. Du kannst sie wunderbar als Vorspeise zum Heiligabend oder dem ersten und zweiten Feiertag servieren, sie dir aber auch einfach bereits zum Mittag schmecken lassen. Ob Festtag oder Alltag: Diese Suppe schmeckt und lenkt vom Grau-in-Grau vor dem Fenster ab – sie schenkt Dir innerliche Wärme. Noch ein guter Aspekt für Suppen und Eintöpfe man kann diese einfach super auch schon am Vortag zubereiten und dann einfach am Serviertag kurz erwärmen. Wie wir ja wissen schmecken solche Eintöpfe sowieso erst ab dem zweiten Tag richtig gut👨🏼‍🍳 ist wie mit Gulasch 😊

    Tipp: Solltest du dich fürs Vorkochen entscheiden, empfehle ich, die Linsen separat zu kochen, während du die Suppe aufwärmst, und sie dann einzurühren, da sie sonst matschig werden können. Entscheide selbst, ob du sie anschließend noch pürieren möchtest oder sie der Suppe etwas Biss verleihen sollen.

    Was die Suppe zu einer winterlichen Suppe macht, sind Gewürze wie Zimt, Muskatnuss und Lorbeer. Die Linsen sind zudem ein 1A-Lieferant für pflanzliche Proteine. Somit ist die winterliche Süßkartoffelsuppe mit Linsen und Zimt die perfekte Vorspeise für ein veganes Menü. Na, bist du nun überzeugt? Dann lass uns in die Küche gehen und mit dem Kochen beginnen!

    Zutaten 

    • 2 Zwiebeln
    • 2 Knoblauchzehen
    • 1 Stück Ingwer
    • 3 große Süßkartoffeln
    • Öl
    • 1 TL Zimt
    • 1 Msp. Cayenne-Pfeffer
    • 1 Prise Muskatnuss
    • 1,2 l Gemüsebrühe
    • 1 Lorbeerblatt optional
    • 200 g rote Linsen
    • Salz
    • Pfeffer

    Zubereitung

    1. Schäle und hacke zunächst die Zwiebeln, den Knoblauch und den Koriander. Schäle auch die Süßkartoffeln und schneide sie in Würfel.
    2. Brate Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer kurz in Öl in einem großen Topf an. Gib die Süßkartoffeln und die Gewürze dazu und brate sie ebenfalls an.
    3. Gieße die Brühe in den Topf, gibt das Lorbeerblatt dazu, lass den Inhalt aufkochen und anschließend 15 Minuten köcheln.
    4. Gib nun auch die Linsen in den Topf und koche alles weitere 5-10 Minuten, bis Linsen und Süßkartoffeln gar sind.
    5. Nimm den Topf von der Herdplatte, entferne das Lorbeerblatt und püriere die Suppe oder lass alles mit Stückchen, ganz so wie Du es magst.. Füge bei Bedarf noch mehr Wasser hinzu, bis sie die gewünschte Konsistenz hat, und schmecke nochmals ab. Das war’s!
  • Mein Jahr 2025 …

    Was war das für ein schnelllebiges, turbulentes Jahr.
    Schon im Stillen begann es traurig – weil wir alle wussten, dass es mit Mama bald zu Ende gehen würde.
    Umso dankbarer waren wir, dass sie Weihnachten noch erleben durfte. Wir haben alles aufgefahren, was ging, um ihr ein wunderschönes Fest zu schenken – mit all seinen Facetten. Auch ihren Geburtstag im Dezember durften wir noch gemeinsam feiern. Und was war das für ein schöner Tag. Das größte Geschenk für sie war nicht etwas Materielles, sondern dass wir alle da waren. Dass wir Zeit hatten. Zeit für sie.
    Der Abschied kam dann leider schneller als gedacht.
    An meinem Geburtstag im März – als hätte sie genau darauf gewartet – nahm sie mich morgens noch einmal in den Arm, drückte mich fest und bedankte sich für alles, was ich in diesem Jahr der Krankheit für sie getan hatte. Und das, obwohl ich parallel meinen schwer erkrankten Mann versorgt habe.
    Am selben Tag sagte sie zu mir:
    „Horch, mein Mädchen. Ich übertrage dir jetzt die Verantwortung für die Familie. Sei du nun das Oberhaupt. Du weißt, was zu tun ist.“
    Wir haben danach noch bis zum letzten Atemzug mit ihr gekämpft.
    Sie musste nicht alleine gehen – wir waren auf ihrem letzten Weg bei ihr. Dafür bin ich unendlich dankbar. Für sie und für uns als Familie war das ein Geschenk.
    So nahm das Jahr seinen Lauf.
    Zur gleichen Zeit wurde die Stammzelltransplantation meines Mannes vorbereitet und schließlich durchgeführt. Uns war bewusst, dass auch das kein Spaziergang werden würde – aber was dann alles kam, überstieg unser aller Vorstellungsvermögen.
    Das erste halbe Jahr war bereits vorbei, mein Mann immer noch in der Klinik, ein Nach-Hause-Kommen nicht in Sicht. Alles hing an mir.
    Was es da alles zu denken, zu organisieren, zu erledigen und am Laufen zu halten gab – heute frage ich mich ehrlich: Wie habe ich das alles nur geschafft?
    Jedes Wochenende war ich bei meinem Mann in der Klinik. Manchmal einen Tag, manchmal zwei, manchmal auch drei. Um ihm Kraft zu geben, ihn aufzumuntern, die Animateurin zu sein. Unter der Woche mein Geschäft, meine Familie, der Alltag.
    Irgendwann kamen dann diese Fragen:
    Was muss ich eigentlich noch alles aushalten?
    Womit habe ich das verdient?
    Warum ich?
    Man muss da sehr aufpassen, nicht vom Weg abzukommen. Sich nicht fallen zu lassen, obwohl man keine Kraft mehr hat. Aber ich musste funktionieren.
    Und genau das tat ich: Ich funktionierte nur noch. Ein eigenes Leben hatte ich eigentlich nicht mehr.
    So ging es weiter bis in den August hinein. Dann kam endlich der Tag, an dem mein Mann nach Hause durfte – nach acht Monaten Krankenhausaufenthalt. Doch das Drama nahm seinen Lauf.
    Beim Auto würde man sagen: wirtschaftlicher Totalschaden.
    Genau das habe ich nach Hause bekommen. Einen Pflegefall – 24/7.
    Zum Glück kann ich von zuhause aus arbeiten. Ich weiß bis heute nicht, wie ich das sonst alles hätte schaffen sollen.
    Jetzt ist Dezember. Ein gutes Ende ist noch nicht in Sicht. Alles ist weiterhin sehr beschwerlich, und noch immer klebt fast alles an mir. Aber man wächst ja bekanntlich mit seinen Aufgaben. Es ist, wie es ist – es nutzt ja alles nichts.
    Und doch tauchen sie wieder auf, diese Fragen: Was habe ich eigentlich verbrochen, dass mir all das auferlegt wird?
    So habe ich mir den letzten Teil meines Lebens nicht vorgestellt.
    Einige Antworten habe ich inzwischen bekommen. Andere werden noch kommen. Aber ich weiß heute: 2026 muss ich neu gestalten. Für mich.
    Ich habe mich für andere aufgegeben. Mich ganz weit hinten angestellt. Auf so vieles verzichtet. Ich hatte eigentlich kein eigenes Leben mehr.
    Das wird sich ändern.
    2026 werde ich wieder anfangen, an mich zu glauben. Mich neu aufstellen. Mich wieder wichtig nehmen. Mir Zeit nehmen. Wieder mehr unternehmen. Wieder anfangen zu leben.
    Dabei werden mir die Rituale der Rauhnächte helfen. Sie sind ein Anfang. Eine Zeit, in der ich mich zurücknehme, bei mir bin, Zeit mit mir und für mich verbringe.
    Ich möchte nicht mehr ständig für andere präsent sein. Mich nicht mehr unter Druck setzen, um es allen recht zu machen.
    Danke, 2025.
    Du hast mir viel aufgezeigt. Du warst ein hartes, aber sehr lehrreiches Jahr.
    Willkommen, 2026.
    Ich freue mich auf dich – und auf alles, was du für mich bereithältst.
    Alles hat seinen Grund, warum etwas wann kommt, auch wenn ich es zunächst nicht verstehe.
    Ich werde ein positiver Mensch bleiben. Für mich und für andere – nur anders.
    Meinen Humor habe ich nie verloren, und den werde ich behalten. Egal was ist.
    Und ich werde auch 2026 jeden Morgen das tun, was ich 2025 getan habe:
    Mir im Spiegel mit einem Lächeln einen schönen Tag wünschen.
    Selbst dann, wenn er noch so bescheiden sein wird.
    Denn wie gesagt:
    Alles hat seinen Grund.