Autor: missknitting15

  • Rauhnächte

    Die Rauhnächte beginnen in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember und enden in der Nacht vom 5. auf den 6. Januar (Heilige Drei Könige), bilden also die mystische „Zeit zwischen den Jahren“, in der die 12 Nächte das neue Jahr symbolisch repräsentieren und für Reflexion und Rituale genutzt werden, wobei die erste Nacht den Januar und die letzte den Dezember darstellt. 

    Die Tage und Nächte sind kalt geworden. Die Natur hat sich langsam zurückgezogen und ist in einen tiefen Winterschlaf verfallen. Nur leise und kaum merklich werden die Tage ab dem 21. De­zem­ber wieder länger und das Licht kommt zurück. Doch trotz Zentral­heizung, voller Super­markt­regale und sonstigem Luxus kommen wir Menschen be­son­ders an Weihnachten und um den Jah­res­­wech­sel zum Grübeln. Von Weihnachten bis zum Drei­königs­tag am 6. Januar halten die Rau­nächte Ein­zug. Sie gelten als ma­gi­sche Zeit des Jahres. Mit acht­sa­men Ritualen helfen sie uns, das alte Jahr zu reflektieren, Ballast loszulassen und die Weichen für das kommende Jahr zu stellen.

    Warum sind die Raunächte so besonders und wofür stehen sie?

    Man sagt, dass diese Zeit der Raunächte magisch ist, da die Gesetze der Natur in den Tagen und Näch­ten außer Kraft gesetzt werden. Auch die Ver­bin­dung zu unseren Ahnen ist während der Rau­näch­te greifbarer. Viele Menschen besuchen ihre Vorfahren auf dem Friedhof, andere entzünden eine Kerze für die Toten, wieder anderen er­schei­nen sie nachts in ihren Träumen oder sie blühen in alten Erinnerungen auf. Ob bewusst oder unbewusst, die Energien der Ahnen sind wäh­rend der Raunächte spürbar. Vor allem sind die Tage rund um den Jah­res­­wech­sel die Zeit, um in sich zu gehen, zu re­flek­tie­ren, sich auf das neue Jahr vorzubereiten und sich mit seinen Zielen und Wün­schen zu beschäftigen. 

    Das Ritual der 13 Wünsche

    Mittlerweile gibt es viele Rituale und Bräuche. Der Bekannteste ist das Räuchern. Das Räuchern wirkt heilsam und reinigt von alten Gedanken.

    Das Ritual der 13 Wünsche
    Als Vorbereitung auf die magische Zeit zwischen den Jahren for­mu­liert man 13 Wünsche für das kom­men­de Jahr und schreibt die­se einzeln auf Zet­tel. In jeder der 12 Raunächte wird dann einer der Wün­sche verbrannt. 12 der 13 Wünsche erfüllt das Uni­ver­sum. Für die Erfüllung des verbleibenden 13. Wunsches ist man selbst verantwortlich.

    • Normalerweise nutzt man die Wintersonnenwende am 21. Dezember um 13 konkrete Wünsche für das nächste Jahr zu formulieren.
    • Schreibe jeden Wunsch auf einen eigenen Zettel.
    • Falte die Zettel so, dass du den Text nicht mehr lesen kannst und gib die Zettelchen in ein kleines Säck­chen oder eine Schatulle.
    • Platziere das Behältnis mit den Wünschen an ei­nem Ort, an dem Du es immer wieder sehen kannst.
    • Nimm in der ersten Raunacht, am 25. Dezember, den ersten Wunsch­zettel und verbrennen diesen in einem feuerfesten Gefäß – ohne den Wunsch vorher zu lesen. Dieser Wunsch geht im Januar in Erfüllung.
    • Verbrenne nun jeden Tag einen Zettel, bis von den 13 Wunsch­zetteln nur noch einer übrig ist. Jeder der verbrannten Wünsche wird im jeweiligen Monat in Erfüllung gehen.
    • Der letzte Wunsch wird nicht verbrannt. Öffne die­sen Zettel und lese ihn. Damit dieser Wunsch in Erfüllung geht, ist man selbst gefordert.

    Die Rauhnächte dürfen so sein, wie sie sich für dich richtig anfühlen. Es gibt kein „richtig“ oder „falsch“, kein Muss und kein festes Ritual, dem man folgen muss. Ich selbst bin zum Beispiel weder eine Räucherfee noch eine Zirkelhexe – und genau das ist auch völlig in Ordnung. Meine Rauhnächte gestalte ich eher nüchtern, ruhig und bodenständig.
    Ich folge den Wünschen und halte mich dabei an die bekannten Regeln, aber nicht mit dem Gedanken an materielle Dinge. Es geht mir nicht darum, im Lotto zu gewinnen, eine Luxusreise zu machen oder mir ein tolles Auto zu wünschen. Solche Dinge kann ich mir erarbeiten, wenn ich es möchte. Dafür brauche ich keine Rauhnächte. Was mir wirklich wichtig ist, sind Wünsche, die man nicht kaufen kann: Kraft, Mut, Selbstbewusstsein, Gesundheit, innerer Halt. All das sind Werte, die nicht mit Geld erreichbar sind – und genau deshalb haben sie für mich in dieser besonderen Zeit ihren Platz.
    So gestaltet jeder seine Rauhnächte auf seine ganz eigene Art. Für mich bedeutet das: einfach, klar und ohne viel Hokuspokus. Auch aus den Rauhnächten kann man ein großes, spirituelles Ritual machen – wer das mag, darf das natürlich tun. Ich persönlich halte es lieber schlicht. Zu viel Drumherum lenkt mich eher ab, statt mir gutzutun.
    Und trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – finde ich die Rauhnächte etwas sehr Schönes. Schön im Sinne von bewusst. Eine Zeit, die man sich selbst schenkt, um innezuhalten, nach innen zu schauen und dem eigenen Leben ein bisschen Aufmerksamkeit zu widmen. Ich werde in dieser Zeit auch ein paar Rezepte ausprobieren, die zu den Rauhnächten passen, und diese gerne mit euch teilen. Ein bisschen hiervon, ein bisschen davon 😉.
    Und wer weiß: Vielleicht begleitet euch das Lesen hier durch diese Zeit, vielleicht nehmt ihr etwas für euch mit – und vielleicht gestaltet ihr im nächsten Jahr eure ganz eigene Rauhnachtszeit. Auf eure Art. In eurem Tempo. Und genauso, wie es sich für euch richtig anfühlt.

  • Weihnachten 2025

    Heilig Abend am frühen Morgen ist irgendwie anders wie alle anderen Tage.

    Hier bei mir ist es stiller, der Kaffee schmeckt stärker und die Gedanken kreisen hin und her. Hab ich alles, fehlt noch was, wann starten wir mit den Vorbereitungen zum Abendessen, hab ich alles eingepackt , niemand vergessen???

    Was die Mama und der Papa wohl da oben im Himmel jetzt machen.

    Das erste Weihnachten ohne die Eltern. Das erste Weihnachten ohne Verpflichtung. Irgendwie herrscht Stille und irgendwie ist auch alles etwas leer. Wenn ich da an letztes Jahr denke was war das für eine Hektik schon vom 1.Advent bis zum Heiligen Abend. Das letzte Weihnachten mit Mama das war uns allen klar und somit haben wir als Familie alles gegeben was wir nur konnten um ihr nochmal ein letztes schönes Weihnachten zu schenken. Die Gedanken kreisen und ich vermisse meine Mama sehr. Aber es ist wie es ist.

    Immer öfter merke ich was das Wort ZEIT mehr Bedeutung bekommt in meinem Leben. Man sieht und merkt das der Zahn der Zeit nicht stehen bleibt und an machen Tagen fühlt man das alles ein bisschen mehr.

    Weihnachten macht etwas mit uns. Ob wir wollen oder nicht. Man sagt schnell, das Jahr war schwer, anstrengend, schnelllebig, schmerzerfüllt – das ist nun mal das Leben mit seinen Höhen und Tiefen aber es waren ja auch schöne Momente dabei, die man aber leider immer gerne schneller vergisst als das schlechte was einem widerfahren ist in diesem Jahr. Ich denke immer solange ich morgens aufstehen kann und der Körper alles mitmacht, solange wir füreinander da sein können ist jeder Moment eigentlich ein Geschenk.
    Die unbequemen , die stillen , die traurigen , die lustigen , die gefühlvollen Momente alles sind Geschenke auch wenn man es erstmal nicht sieht.
    Vielleicht ist heute auch so ein Tag, an dem man etwas tut, das sich gar nicht besonders anfühlt.
    Ein Satz.
    Ein Dableiben.
    Ein Zuhören.
    Ein Tun.
    Und vielleicht ist genau das irgendwann eine Erinnerung, die für jemanden ganz viel Bedeutung hat.
    Frohe Weihnachten

  • 🧦 Von Hexenstrümpfen & Restewunder – oder: Wenn das Chaos auf der Nadel tanzt!


    Im Moment ist’s ein bisschen still hier auf dem Blog – aber keine Sorge, ich bin nicht im Winterschlaf 😅
    Ich hänge mal wieder fest an einem dieser legendären Großaufträge: Hexenstrümpfe zur Fasnetzeit!
    Der Traum einer jeden Strickerin… oder sagen wir lieber: ein leicht wolliges Abenteuer ohne Suchtgefahr aber ein MUSS und Augenringen inklusive! 🧶🥴😉
    Da wird gerade im Akkord genadelt, Masche um Masche, Strumpf um Strumpf – und für hübsches, buntes oder gar spannendes bleibt leider kaum Zeit.
    Aber!
    Ganz ohne Farbe geht’s bei mir natürlich nicht! 😁
    Zwischendurch hab ich’s tatsächlich geschafft, etwas Buntes auf die Nadeln zu hieven – und siehe da:


    🎨 Restesocken!
    Ihr kennt das doch bestimmt: Die Wollreste vermehren sich schneller als Kaninchen im Frühling 🐇.
    Egal, wie viele Knäuel man verarbeitet – am Ende ist der Restekorb wieder voll.
    Aber wegwerfen? Auf keinen Fall!


    Also hab ich einfach mal fröhlich drauf los genadelt – Farben kombiniert, die eigentlich gar nicht zusammenpassen sollten… und zack 💥
    Entstanden ist ein echtes Highlight an Sockis – ein kunterbuntes Unikat mit Charakter! 😍
    Und weil ich finde, dass „Restesocken“ ein viel zu bescheidenes Wort ist für so viel Kreativität, gibt’s jetzt eine kleine Namensänderung:
    Ab sofort heißen sie bei mir ganz offiziell:
    ⭐ KNIT-ART-DESIGNS! ⭐
    Denn ein bisschen Kunst steckt schließlich in jeder Masche, oder? 😉

  • 🎁 Kleine Freuden wärmen die Seele 💫


    Es läuft schon wieder auf Hochtouren – die Wichtelwerkstatt ist eröffnet! 🎅🧶
    Überall klimpern Perlen, rascheln Bänder und duften frisch gebackene Ideen.
    Mit viel Liebe, Geduld und einer Portion Glitzer entstehen gerade die ersten kleinen Weihnachtsfreuden für meine Kundinnen und Kunden – jedes Stück ein bisschen Handarbeit, ein bisschen Herz und ganz viel Seele. 💚
    Denn: Kleine Geschenke sind wie warme Maschen für die Seele.
    Sie zaubern ein Lächeln – beim Verschenken genauso wie beim Machen. ✨

  • Mustermix

    ein Schwabenrebell im Mustermix aus meiner Färbeküche 🧶🧶🧶

  • Maschenmarkierer

    🔢 Tipp aus der Wollwerkstatt: Reihenzähler retten statt wegwerfen! ♻
    Viele Strickerinnen werfen ihren elektronischen Reihenzähler einfach weg, wenn die Batterie leer ist – aber das muss gar nicht sein! 😉
    Mit ein bisschen Fingerspitzengefühl (und einem kleinen Schraubendreher 🪛) lässt sich das gute Stück von hinten ganz leicht öffnen.
    Batterie tauschen, wieder zusammenbauen – und schon zählt er wieder brav jede Reihe mit. 🧶✨
    So sparst du nicht nur Geld, sondern tust auch gleich was für die Umwelt 🌍💚
    Denn Nachhaltigkeit fängt oft bei den kleinen Dingen an – selbst zwischen Maschen und Reihen!

  • Nadeln, Nadeln, Nadeln …

    🧶 Maschen & Nadeln – oder: Hauptsache, es klappert! 😄
    Maschen, Nadeln – und die große Frage: Welche Nadeln zu welchen Maschen? 🤔
    Also ganz ehrlich? Mir ist das grundsätzlich erstmal völlig egal. Ich stricke mit allem, was halbwegs rund und spitz ist – notfalls auch mit Schaschlikspießen! 😁
    Aber weil ich immer wieder gefragt werde:
    „Sag mal, was sind denn deine Lieblingsnadeln?“
    Trommelwirbel bitte 🥁 – hier sind sie: meine beiden aktuellen Favoriten!
    Ob aus Holz, Metall oder Bambus – am Ende zählt doch nur, dass die Maschen flutschen und die Nadeln gut in der Hand liegen. Und wenn sie dann auch noch hübsch aussehen, ist das Sahnehäubchen obendrauf. 💚
    Denn wie heißt’s so schön:
    Es ist nicht die Nadel, die strickt – es ist die Liebe, die durch sie hindurchgeht. ✨

  • One Way

    ein großer Schritt🐾 beginnt mit kleinen Schritten 🐾🐾

    Dein Ziel wird dich motivieren, dein Bestes zu geben.

    Es gibt keinen besseren Antrieb als deine eigenen Ideen und deine Leidenschaft für deinen Weg.
    Wenn du dein Bestes gibts, werden sich die Dinge von selbst ergeben.

    VERTRAUE DIR SELBST
    Auch wenn es manchmal schwer ist, Fortschritte zu erkennen.

    Kleine Schritte machen große Schritte möglich.
    Vergiss das nicht.

  • 🌿DschungelLiebe 🌿

    🌿 ….vom Traum zum Ribbeldrama und wieder zurück 🌿.
    Ein Knäul-Set aus 2×125 g, genannt LeuchtturmSet – ein Traum in Farbe! 😍
    Diese Kombi hat mich vom ersten Augenblick an verzaubert, ich war (und bin!) völlig verliebt 💚. Innerhalb einer Minute schwirrten mir hundert Ideen durch den Kopf, was aus dieser Wicklung alles werden könnte …
    Doch dann kam sie – die Strickerinnen-Realität. 😅
    Aus einem Traum wurde ein kleiner Albtraum: Ideen über Ideen, alles überschlug sich, und am Ende war’s – na klar – ein Dauerribbler. 🙈
    Ich weiß gar nicht mehr, wie viele Anleitungen ich zur Hand hatte. Aus Feuer und Flamme wurde jedes Mal ein Aschehaufen.
    Mal passte die Tuchform nicht, dann gefielen mir die Randmaschen nicht, das Muster kam nicht richtig zur Geltung oder der Ablauf war einfach zu langweilig.
    Ich hab dieses Projekt tatsächlich schon seit Anfang 2025 auf den Nadeln – unzählige Stunden, unzählige Versuche … und jedes Mal dachte ich: Das kann doch nicht so schwer sein!
    Aber dann erinnerte ich mich an meinen Mutmacher-Beitrag:
    👉 „Werde dein eigener Designer!“
    Gesagt, getan!
    Also hab ich meine Dschungelliebe einfach laufen lassen – ohne Plan, ohne Vorlage, nur mit Gefühl und Maschenmut. 🧶✨
    Und siehe da: Wir zwei sind endlich Freunde geworden! 😁
    Ein bisschen Geduld, ein bisschen Chaos – und am Ende ganz viel Liebe in jeder Masche. 🧶💕🧶

  • 💐Kleine Freuden aus der Wollwerkstatt 💐

    ……….🌸🌸🌸🌸
    Manchmal braucht es gar nicht viel, um jemandem ein Lächeln zu schenken 💫
    Zwischen all den Maschen, Farben und Fäden ist bei mir in den letzten Tagen etwas ganz anderes entstanden – kleine, feine Perlenarmbänder, handgemacht und mit ganz viel Herz ❤.
    Diese Armbänder sind meine kleinen Guddies für euch – als Dankeschön für eure Treue, euer Vertrauen und all die lieben Worte, die mich immer wieder erreichen. ✨
    Jede Perle, jede Farbe, jedes Band ist mit Sorgfalt ausgewählt – genau wie bei meiner Wolle. Denn Handarbeit bleibt Handarbeit, egal ob mit Nadeln oder Faden, Hauptsache: mit Liebe gemacht. 🧶💚
    Ein kleines Symbol dafür, dass Kreativität keine Grenzen kennt – manchmal hüpfen die Ideen eben einfach von der Stricknadel auf den Basteltisch 😉.
    Vielleicht begleitet dich dein Armband ja bei deinem nächsten Strickprojekt, beim Kaffeeklatsch mit der Lieblingsfreundin oder einfach im Alltag als kleiner Reminder:
    🌸🌸🌸„Du bist etwas ganz Besonderes.“🌸🌸🌸

  • „Herrgottsbscheißerle“

    Maultaschen heißen „Herrgottsbscheißerle“, weil die schwäbischen Mönche im Kloster Maulbronn während der Fastenzeit heimlich Fleisch in die Teigtaschen versteckten, um den Hunger zu stillen und gleichzeitig den vermeintlichen Anblick Gottes zu umgehen. Dieser provokante Name spielt auf die List an, den strengen Fastenregeln zu entkommen und das Fleisch damit vor dem „Herrn Gott“ zu verbergen. 

    Heute gibts einen kleinen Leitfaden zu
    Herrgottsbscheißerle “ Cordon Bleu “ für die schnelle Küche !

    Traditionell gibt es die Maultaschen in verschiedenen Variationen fertig zu kaufen aus der Kühltheke – immer gut wenn`s mal schnell gehen muss

    👍👍👍👍.
    Die Maultaschen mit dem Messer in zwei Hälften schneiden. Belegt wird das ganze mit einem Bauernschinken, Hinterschinken, Kochschinken oder was Ihr halt mögt. Ich habe einen Bauernschicken genommen und Emmentaler Scheibenkäse. Den Schinken und der Käse bisschen zurecht schneiden damit es auf die Maultaschen einigermaßen passt.

    zusammenklappen und das ganze dann panieren mit Mehl, Eigelb und grobem Paniermehl. Ich hab ins Ei noch etwas Paprikapulver untergemischt einfach deshalb das die Panade später beim braten eine schöne Farbe abgibt ich mach das übrigens auch bei panierten Schnitzel.

    Pfanne erhitzen , Fett nach Wahl und die Herrgottsbscheißerle von allen Seiten goldgelb anbraten. Dazu kann man wenn man möchte eine Soße servieren oder einfach nur einen feinen kleinen Salat.

    Guten Hunger 👨‍🍳👨🏼‍🍳👨🏼‍🍳👨🏼‍🍳🍽️🍽️🍽️

  • ☆ Neue Forschungen am Nadelwerk ☆

    Also, bis vor etwa 15 Monaten wäre es für mich völlig undenkbar gewesen, mich an eigene Projekte im Bereich Pullover, Jacken & Co. zu wagen. Ich war – und bin im Herzen noch immer – eher der Typ für Socken, Mützen und Tücher bis zum Umfallen.
    Zur Verdeutlichung: Ich selbst besitze 178 Paar Socken. Jawohl, in Worten: hundertachtundsiebzig. Und es werden stetig mehr 😁. Klar, bei der Menge nutzt sich ja nix durch … 🙈
    Pullover oder Jacken? Kam nicht in Frage. Ich hab’s probiert, aber das war nix. In Kaufstrick wie auch in Selbstgestricktem hatte ich immer ein Unwohlsein. Meine füllige Hülle und ein Strickpulli – nee, lass mal. Ich fühlte mich darin wie ein aufgeplatztes Popcorn in der Mikrowelle 🍿. Ganz ehrlich: Dafür war mir die Zeit und die Unmengen an Garn zu schade, wenn’s am Ende sowieso im Schrank vergammelt. Also blieb ich brav bei meinen kleinen Projekten – Socken und Tücher, meine große Leidenschaft.
    Ein neuer Lebensabschnitt – und neue Strickhorizonte
    In den letzten 15 Monaten hat sich bei mir allerdings einiges getan. Ich habe mich vom Gewicht her praktisch halbiert (warum, wieso, weshalb … anderes Thema 😉). Jedenfalls bin ich von Größe 50 auf 36/38 geschrumpft. Das ist mal ’ne Hausnummer!
    Und plötzlich eröffnen sich ganz neue Horizonte: Jacken, Pullover & Co. sind plötzlich ein Thema geworden. Dieses Jahr sind tatsächlich schon zwei Westen und ein Pullover von den Nadeln gehüpft! 🧶💃
    Mein neuestes Abenteuer: ein Seelenwärmer.
    Fluffig-leicht soll er werden, nicht viel Schnickschnack, einfach gehalten, aber schön kuschlig.
    Auf die Nadeln, fertig, los!
    Da ich auf diesem Gebiet noch nicht so viel Erfahrung habe, bleibt es spannend. Aber hey – wer nicht wagt, der nicht strickt!
    Mein Garn: die Linie 433 Mandora von Online Garne – eine edle Mischung aus
    38 % Alpaka
    38 % Baumwolle
    16 % Seide
    8 % Polyamid
    Maschenprobe gemacht, Maße genommen, hochgerechnet … und jetzt heißt es: Auf die Nadeln, fertig, los! 👏

    Ob mein Seelenwärmer am Ende wirklich so fluffig und kuschlig wird, wie ich es mir erträume … oder ob er doch eher in die Kategorie „Experiment mit Erzählwert“ fällt 🙈 – das erfahrt ihr natürlich hier im Blog. Und falls alles schiefgeht – na ja, dann stricke ich mir eben noch ein weiteres Paar Socken. Bei nur 178 Paar ist ja definitiv noch Luft nach oben 😁🧦

  • Forest Walk

    👉👉 Wenn Dir meine Anleitung gefallen hat, spendiere mir doch einen

    ☕☕☕ Kaffee ☕☕☕ – hier entlang!

  • Herbst

    🍂 Herbst-Kuschelzeit mit Wolle 🍁
    Endlich ist sie da – meine liebste Jahreszeit: der Herbst! Mit seinen wahnsinnig tollen Farben verabschiedet sich der Sommer langsam und macht Platz für goldenes Licht, raschelndes Laub und eine Stimmung, die einfach unvergleichlich ist. 🌞➡🍂
    Das Licht verändert sich, die Tage werden kürzer, und plötzlich bleibt wieder mehr Zeit für all die Ideen, die ich mir im Sommer schnell auf Zettelchen notiert habe. Jetzt kann ich sie nach und nach durchstöbern und vielleicht sogar das eine oder andere umsetzen. ✨🧶
    Gleichzeitig genieße ich die Spätsommertage noch draußen auf der Terrasse oder im Garten. Ich beobachte, wie sich die Natur verwandelt: Blumen, Blätter, Sträucher – alles bekommt einen neuen Style und schenkt mir Inspiration. Gerade als Färberin meiner eigenen Wolle ist der Herbst für mich ein wahres Feuerwerk: ein bunter Mix aus Motivation und Ideenkarussell, bei dem mir manchmal fast schwindelig wird. 🎡💡
    Doch der Herbst ist für mich nicht nur ein kreativer Wirbelwind, sondern auch ein guter Freund. 🍁 Er erinnert mich daran, zur Ruhe zu kommen: Feierabend machen, mich gemütlich hinsetzen, die Nadeln klappern lassen – ohne Reue. Dazu eine Tasse Latte oder Tee, vielleicht schon ein Lebkuchen oder Spekulatius bei Kerzenschein … und während die Maschen wachsen, wandern auch meine Gedanken durchs Jahr.
    Ich denke zurück an alles, was war – die Höhen, die Tiefen, die vielen Herausforderungen. Und ich darf mir sagen: Ja, ich kann stolz auf mich sein. Es war gewiss kein leichtes Jahr, aber wie heißt es so schön? Man wächst mit seinen Aufgaben. 🌱💪
    Und dann – ganz nebenbei beim Stricken – ist sogar eine neue Anleitung entstanden: „Forest Walk“ 🍃🧦. Eine kleine Partnerlook-Idee für Sie & Ihn + Kids. Ich freue mich so darüber, dass ich sie in meinem Lieblingsmonat, dem „Rocktober“ 😉, ein paar Tage hier kostenfrei als PDF mit euch teilen möchte, bevor sie dann auf Crazypatterns einzieht.
    Ein kleines herbstliches Geschenk von mir an euch. 🍁🍂 Danke, dass ihr diesen bunten Weg mit mir teilt!

  • Stricken im Dauerlauf

    🍁 Und ewig grüßt das Murmeltier … Hexenstrümpfe!
    Im Moment ist es hier im Blog ein bisschen still 🍂 – und das hat auch seinen Grund: Meine Hände stecken fest im alljährlichen Nadelauftrag. Ja, ihr ahnt es schon: Hexenstrümpfe für die nächste Fasnet! 🧦✨
    Da wird jetzt im Akkord 🧶gestrickt, ein Paar nach dem anderen. Ganz ehrlich?

    So richtig viel Zeit für andere bunte Herbst- und Winterideen bleibt dabei nicht 🤷‍♀. Und spaßig ist es auch nicht immer – denn Hexenstrümpfe sind halt eher Pflicht als Kür.


    Aber ich sage mir:
    Je intensiver ich mich damit beschäftige, desto schneller bin ich durch – und dann wartet endlich wieder die Freiheit für Schönes, Buntes und Kreatives! 🌈💭
    Damit es nicht zu eintönig wird, habe ich nebenbei auch ein bisschen farbiges Garn auf den Nadeln. Denn das Schwarz und Grau der Strümpfe lässt sich abends nicht so gut verstricken. Dieses kleine Nebenbei-Projekt wird ein echtes Unikat: ein Tuch mit verschiedenen Mustermixen – ganz im Sinne von Maschenmut.
    👉 Und hier kommt meine Inspiration an euch: Nur Mut zur Masche – werde dein eigener Designer! Traut euch, Neues auszuprobieren, Muster zu mischen und eure ganz persönliche Handschrift ins Strickwerk zu legen. 🧶💡