Kategorie: Neues aus der Maschenkiste

  • To-Do-Liste , LP´s , Ufo`s & CO

    Wer kennt es nicht – wir reden jetzt mal Tacheles

    Eine Anleitung jagt die nächste und bis Du Dich versiehst hast Du schon wieder einen Stapel neuer Anleitungen auf dem Schreibtisch das Du Angst bekommst beim nächsten Durchzug kippt dieser Stapel. Man sieht soviel im Netz und so viel gefällt einem das da ganz schnell was zusammenkommt die sogenannten To-Do-Liste. Das möchte ich unbedingt nacharbeiten.

    Aus To-Do-Listen werden ganz schnell Lp`s , die sogenannten
    LAUFENDE PROJEKTE:

    Ich gehöre ja zu denen die immer recht schnell 5,6,7, LPs auf den Nadeln hat, Socken sowieso immer am besten immer gleich 2-3 unterschiedliche die mal ein Paar werden, dann kommen Seelenwärmer, Mützen, Tücher, Loops … ach haste nicht gesehen ;-) . Da meine Zeit aber wie bei den meisten auch begrenzt angesetzt ist für das Hobby werden dann doch tatsächlich auch mal aus LP´s Ufo´s – Ufos nennen wir in den Strickkreisen Unfertige Pojekte. die Ufo´s sind in einer Art Dauerschlaf in Ihrem Körbchen, schlummern solange bis ich am Ende gar nicht mehr weiß was ich denn da fabriziert habe und auch nicht mehr in den Rhythmus reinkomme. Da kann es dann echt auch passieren das ich entweder eh kein Bock mehr hab weil es nicht gar so spannend war wie gedacht ( sonst wäre es wahrscheinlich kein Ufo geworden ) , oder von vorne Starten muss um den Faden wieder zu finden. Seis drum entweder so oder so aber in den besagten Fällen wird geribbelt.Somit ist das Projekt erledigt ;-)

    Zurück zu der Anleitungsflut aus dem Netz. Gerade in der Winterzeit explodieren die Anleitungen der Designer in einem Tempo da kommste fast nicht mehr mit. Ich schreibe ja selber auch Anleitungen oder ich muss anders sagen. Ich gestalte Anleitungen neu. Es gibt ja Designer die denken se haben das stricken neu erfunden. Dabei sind es Anleitungen die aus uralten Strickbüchern oder schon vorhanden Anleitungen einfach neu gestaltet werden. Kein Designer hat das stricken neu erfunden aber manche Idee die neu umgesetzt wird gestaltet sich als mega Projekt. Allerdings passiert es leider auch das einiges an Musterzusammenführung einfach nicht stimmig ist. Passiert leider oft bei Sockenanleitungen. Da legst dann noch Geld für hin das am Ende der Socken leider einem Kleinkind passt aber nicht wie angegeben einem Erwachsenen. Muster zieht sich so zusammen das am Ende nicht mal mit der Ferse mehr drüber kommst und und und das sind dann so Momente wo ich mich sehr ärgere und ausflippen könnte. Das muss doch dem Desigier selbst auffallen das das nüscht isss. Da wird aber auch nicht drauf hingewiesen. Und somit hab ich dann Geld ausgegeben und muss am Ende auch noch selber in der Anleitung mitwirken damit das Ding dann passt am Fuß.

    Nun sitzt ich heute in meiner wollig eingerichteten Wollecke überflutet von Anleitungen , geh grad meine To-Do-Liste durch und hab es doch tatsächlich auch schon geschafft diese Liste zu verkleinern. Da kommen Anleitungen zu Tage wo mir der Gedanke kommt Was hast Dir denn dabei gedacht. Zeitgleich sollt ich auch gleich mal noch meine Wolle sortieren die vermehrt sich ja auch explosionsartig da kommste nicht mehr mit. Kann mir auch keiner Erklären wie das zustande kommt. Ich bewundere ja die Strickerinnen die wirklich total konsequent ein Projekt nach dem anderen Starten und beenden und auch noch so konsequent sind auch nur für diese Projekte Wolle zu ordern. Also ich schaff das nicht. Wenn bei mir im Haus wo ne Schublade aufmachst kannst davon ausgehen das Dich Wolle anspringt – Es gibt nur einen Raum im Haus wo Du nichts findest was mit Wolle zu tun hat das ist die Futterstätte.
    Ich hab mir das ja schon oft als Vorsatz vorgenommen aber ganz ehrlich …. vielleicht sollte ich mal in Erwägung ziehen in einer Selbsthilfegruppe stabilität zum Hobby zu bekommen.

    So nu haben wir wieder bisschen geplaudert über To-Do-Liste, Lp´s und Ufo´s jetzt wird es aber wieder Zeit für mich mich um meine Projekte zu kümmern –

  • Babyalarm 👶🏼🍼👶🏼

    Also… nicht bei mir 😉😅
    Für meinen persönlichen Babyalarm bin ich dann doch raus aus der Materie 😉. Aber: Ich habe so einen leisen Verdacht, dass 2026 ein echtes Babyjahr wird.
    In meinem Umfeld – bei Bekannten, Freunden und auch bei meiner lieben Kundschaft aus dem Wolllädelchen – höre ich es momentan aus allen Ecken:
    „Ich werde Oma!“ 🎈💕
    Und kaum ist der Satz ausgesprochen, wird nicht lange gefackelt:
    Da muss zügig eine Babydecke gehäkelt oder gestrickt werden, ein Hosenfratz, Söckchen, Babyschuhe… und natürlich und und und. Die Nadeln klappern, die Wolle fliegt – der Nestbautrieb lässt grüßen 😄
    Ich weiß selbst nicht genau, wie es passiert ist…
    Ob ich mich einfach habe anstecken lassen vom Babyhype?
    Jedenfalls stricke ich im Moment tatsächlich eine Babydecke. An einem Hosenfratz habe ich mich auch versucht – und was soll ich sagen: Das Ergebnis kann sich sehen lassen 👀🧶

    Ich werde nicht nochmal Oma – das bin ich nämlich schon seit ein paar Jahren.
    Aber nichts desto trotz stricke ich fröhlich mit den glücklichen Omi’s mit und freue mich von ganzem Herzen mit ihnen auf dieses wundervolle Ereignis 😉👶💕
    Die entstandenen Babyprojekte, die ich gemeinsam mit den Omi’s „erschaffe“, dürfen dann ganz entspannt in mein Lädchen einziehen –
    als Ausstellungsstücke,
    zum Anfassen (ja, Wolle will gefühlt werden!),
    und natürlich als Inspiration für meine Kundschaft.
    Denn manchmal reicht ein kleines Strickstück, um große Vorfreude auszulösen.

  • Danke für ein besonderes Jahr

    Auch wenn es meinen Blog „Schwarzwälder Maschenmut“ noch gar nicht so lange gibt – eigentlich erst seit Mitte 2025 – möchte ich heute einfach mal Danke sagen.
    Danke an alle, die sich hierher verirrt haben (manche bleiben ja bekanntlich hängen 😄) oder die Seite ganz bewusst verfolgen. Ganz egal, wie ihr hier gelandet seid: Danke an euch, meine treuen Follower, Freunde und Wegbegleiter.
    Danke fürs Dabeisein, fürs Mitgehen, fürs Mitfühlen.
    Danke fürs Liken, Kommentieren, Teilen – fürs Mitmachen und Mitwachsen.
    Ihr seid nicht einfach nur eine Community. Ihr seid ein Stück Leben, in dem jeder auf seine Weise seinen Platz gefunden hat.
    Ich vergleiche ein Jahr manchmal gern mit der kleinen Geschichte vom „Zug des Lebens“:
    Man steigt ein, nimmt Platz, manche steigen an irgendeiner Station wieder aus – und das ist auch gut so. Manche fahren ein Stück mit, bis sich die Wege wieder trennen. Und dann gibt es die, die bleiben. Die sich neben dich setzen und mit dir fahren. Menschen, mit denen man einfach dankbar ist, dass man sich hat.
    Im echten Leben ist das nicht anders. Es gibt Weggefährten, bei denen es passt – und solche, bei denen es eben nicht passt. Manchmal würde es passen, aber man redet aneinander vorbei, hört nicht richtig zu oder sagt etwas unbedacht, das ganz anders ankommt, als es gemeint war.
    Genau deshalb sind Gespräche das A und O – damit Missverständnisse gar nicht erst reifen können.
    Aber… jetzt schweife ich schon wieder ab. Eigentlich wollte ich gar nicht so viel schreiben – aber wenn ich einmal in Fahrt bin 😉
    Lasst uns den liebevollen Umgang miteinander, das Helfen, das voneinander Lernen, den Respekt und die Inspiration weiterhin so wertschätzend teilen.
    Handarbeit – genauso wie Backen und Kochen – ist für mich Seelenheil. Eine Kraftquelle, ein Ausgleich, den ich gerne mit euch teile. Und wenn ich davon etwas weitergeben kann, dann ist das mein kleines Geschenk an euch.
    Ich freue mich auf 2026 mit euch und wünsche uns allen viele Glücksmomente, Wärme – und vor allem Gesundheit. 💛

  • Mein Jahr 2025 …

    Was war das für ein schnelllebiges, turbulentes Jahr.
    Schon im Stillen begann es traurig – weil wir alle wussten, dass es mit Mama bald zu Ende gehen würde.
    Umso dankbarer waren wir, dass sie Weihnachten noch erleben durfte. Wir haben alles aufgefahren, was ging, um ihr ein wunderschönes Fest zu schenken – mit all seinen Facetten. Auch ihren Geburtstag im Dezember durften wir noch gemeinsam feiern. Und was war das für ein schöner Tag. Das größte Geschenk für sie war nicht etwas Materielles, sondern dass wir alle da waren. Dass wir Zeit hatten. Zeit für sie.
    Der Abschied kam dann leider schneller als gedacht.
    An meinem Geburtstag im März – als hätte sie genau darauf gewartet – nahm sie mich morgens noch einmal in den Arm, drückte mich fest und bedankte sich für alles, was ich in diesem Jahr der Krankheit für sie getan hatte. Und das, obwohl ich parallel meinen schwer erkrankten Mann versorgt habe.
    Am selben Tag sagte sie zu mir:
    „Horch, mein Mädchen. Ich übertrage dir jetzt die Verantwortung für die Familie. Sei du nun das Oberhaupt. Du weißt, was zu tun ist.“
    Wir haben danach noch bis zum letzten Atemzug mit ihr gekämpft.
    Sie musste nicht alleine gehen – wir waren auf ihrem letzten Weg bei ihr. Dafür bin ich unendlich dankbar. Für sie und für uns als Familie war das ein Geschenk.
    So nahm das Jahr seinen Lauf.
    Zur gleichen Zeit wurde die Stammzelltransplantation meines Mannes vorbereitet und schließlich durchgeführt. Uns war bewusst, dass auch das kein Spaziergang werden würde – aber was dann alles kam, überstieg unser aller Vorstellungsvermögen.
    Das erste halbe Jahr war bereits vorbei, mein Mann immer noch in der Klinik, ein Nach-Hause-Kommen nicht in Sicht. Alles hing an mir.
    Was es da alles zu denken, zu organisieren, zu erledigen und am Laufen zu halten gab – heute frage ich mich ehrlich: Wie habe ich das alles nur geschafft?
    Jedes Wochenende war ich bei meinem Mann in der Klinik. Manchmal einen Tag, manchmal zwei, manchmal auch drei. Um ihm Kraft zu geben, ihn aufzumuntern, die Animateurin zu sein. Unter der Woche mein Geschäft, meine Familie, der Alltag.
    Irgendwann kamen dann diese Fragen:
    Was muss ich eigentlich noch alles aushalten?
    Womit habe ich das verdient?
    Warum ich?
    Man muss da sehr aufpassen, nicht vom Weg abzukommen. Sich nicht fallen zu lassen, obwohl man keine Kraft mehr hat. Aber ich musste funktionieren.
    Und genau das tat ich: Ich funktionierte nur noch. Ein eigenes Leben hatte ich eigentlich nicht mehr.
    So ging es weiter bis in den August hinein. Dann kam endlich der Tag, an dem mein Mann nach Hause durfte – nach acht Monaten Krankenhausaufenthalt. Doch das Drama nahm seinen Lauf.
    Beim Auto würde man sagen: wirtschaftlicher Totalschaden.
    Genau das habe ich nach Hause bekommen. Einen Pflegefall – 24/7.
    Zum Glück kann ich von zuhause aus arbeiten. Ich weiß bis heute nicht, wie ich das sonst alles hätte schaffen sollen.
    Jetzt ist Dezember. Ein gutes Ende ist noch nicht in Sicht. Alles ist weiterhin sehr beschwerlich, und noch immer klebt fast alles an mir. Aber man wächst ja bekanntlich mit seinen Aufgaben. Es ist, wie es ist – es nutzt ja alles nichts.
    Und doch tauchen sie wieder auf, diese Fragen: Was habe ich eigentlich verbrochen, dass mir all das auferlegt wird?
    So habe ich mir den letzten Teil meines Lebens nicht vorgestellt.
    Einige Antworten habe ich inzwischen bekommen. Andere werden noch kommen. Aber ich weiß heute: 2026 muss ich neu gestalten. Für mich.
    Ich habe mich für andere aufgegeben. Mich ganz weit hinten angestellt. Auf so vieles verzichtet. Ich hatte eigentlich kein eigenes Leben mehr.
    Das wird sich ändern.
    2026 werde ich wieder anfangen, an mich zu glauben. Mich neu aufstellen. Mich wieder wichtig nehmen. Mir Zeit nehmen. Wieder mehr unternehmen. Wieder anfangen zu leben.
    Dabei werden mir die Rituale der Rauhnächte helfen. Sie sind ein Anfang. Eine Zeit, in der ich mich zurücknehme, bei mir bin, Zeit mit mir und für mich verbringe.
    Ich möchte nicht mehr ständig für andere präsent sein. Mich nicht mehr unter Druck setzen, um es allen recht zu machen.
    Danke, 2025.
    Du hast mir viel aufgezeigt. Du warst ein hartes, aber sehr lehrreiches Jahr.
    Willkommen, 2026.
    Ich freue mich auf dich – und auf alles, was du für mich bereithältst.
    Alles hat seinen Grund, warum etwas wann kommt, auch wenn ich es zunächst nicht verstehe.
    Ich werde ein positiver Mensch bleiben. Für mich und für andere – nur anders.
    Meinen Humor habe ich nie verloren, und den werde ich behalten. Egal was ist.
    Und ich werde auch 2026 jeden Morgen das tun, was ich 2025 getan habe:
    Mir im Spiegel mit einem Lächeln einen schönen Tag wünschen.
    Selbst dann, wenn er noch so bescheiden sein wird.
    Denn wie gesagt:
    Alles hat seinen Grund.

  • 🧦 Von Hexenstrümpfen & Restewunder – oder: Wenn das Chaos auf der Nadel tanzt!


    Im Moment ist’s ein bisschen still hier auf dem Blog – aber keine Sorge, ich bin nicht im Winterschlaf 😅
    Ich hänge mal wieder fest an einem dieser legendären Großaufträge: Hexenstrümpfe zur Fasnetzeit!
    Der Traum einer jeden Strickerin… oder sagen wir lieber: ein leicht wolliges Abenteuer ohne Suchtgefahr aber ein MUSS und Augenringen inklusive! 🧶🥴😉
    Da wird gerade im Akkord genadelt, Masche um Masche, Strumpf um Strumpf – und für hübsches, buntes oder gar spannendes bleibt leider kaum Zeit.
    Aber!
    Ganz ohne Farbe geht’s bei mir natürlich nicht! 😁
    Zwischendurch hab ich’s tatsächlich geschafft, etwas Buntes auf die Nadeln zu hieven – und siehe da:


    🎨 Restesocken!
    Ihr kennt das doch bestimmt: Die Wollreste vermehren sich schneller als Kaninchen im Frühling 🐇.
    Egal, wie viele Knäuel man verarbeitet – am Ende ist der Restekorb wieder voll.
    Aber wegwerfen? Auf keinen Fall!


    Also hab ich einfach mal fröhlich drauf los genadelt – Farben kombiniert, die eigentlich gar nicht zusammenpassen sollten… und zack 💥
    Entstanden ist ein echtes Highlight an Sockis – ein kunterbuntes Unikat mit Charakter! 😍
    Und weil ich finde, dass „Restesocken“ ein viel zu bescheidenes Wort ist für so viel Kreativität, gibt’s jetzt eine kleine Namensänderung:
    Ab sofort heißen sie bei mir ganz offiziell:
    ⭐ KNIT-ART-DESIGNS! ⭐
    Denn ein bisschen Kunst steckt schließlich in jeder Masche, oder? 😉

  • 🎁 Kleine Freuden wärmen die Seele 💫


    Es läuft schon wieder auf Hochtouren – die Wichtelwerkstatt ist eröffnet! 🎅🧶
    Überall klimpern Perlen, rascheln Bänder und duften frisch gebackene Ideen.
    Mit viel Liebe, Geduld und einer Portion Glitzer entstehen gerade die ersten kleinen Weihnachtsfreuden für meine Kundinnen und Kunden – jedes Stück ein bisschen Handarbeit, ein bisschen Herz und ganz viel Seele. 💚
    Denn: Kleine Geschenke sind wie warme Maschen für die Seele.
    Sie zaubern ein Lächeln – beim Verschenken genauso wie beim Machen. ✨

  • 💐Kleine Freuden aus der Wollwerkstatt 💐

    ……….🌸🌸🌸🌸
    Manchmal braucht es gar nicht viel, um jemandem ein Lächeln zu schenken 💫
    Zwischen all den Maschen, Farben und Fäden ist bei mir in den letzten Tagen etwas ganz anderes entstanden – kleine, feine Perlenarmbänder, handgemacht und mit ganz viel Herz ❤.
    Diese Armbänder sind meine kleinen Guddies für euch – als Dankeschön für eure Treue, euer Vertrauen und all die lieben Worte, die mich immer wieder erreichen. ✨
    Jede Perle, jede Farbe, jedes Band ist mit Sorgfalt ausgewählt – genau wie bei meiner Wolle. Denn Handarbeit bleibt Handarbeit, egal ob mit Nadeln oder Faden, Hauptsache: mit Liebe gemacht. 🧶💚
    Ein kleines Symbol dafür, dass Kreativität keine Grenzen kennt – manchmal hüpfen die Ideen eben einfach von der Stricknadel auf den Basteltisch 😉.
    Vielleicht begleitet dich dein Armband ja bei deinem nächsten Strickprojekt, beim Kaffeeklatsch mit der Lieblingsfreundin oder einfach im Alltag als kleiner Reminder:
    🌸🌸🌸„Du bist etwas ganz Besonderes.“🌸🌸🌸

  • ☆ Neue Forschungen am Nadelwerk ☆

    Also, bis vor etwa 15 Monaten wäre es für mich völlig undenkbar gewesen, mich an eigene Projekte im Bereich Pullover, Jacken & Co. zu wagen. Ich war – und bin im Herzen noch immer – eher der Typ für Socken, Mützen und Tücher bis zum Umfallen.
    Zur Verdeutlichung: Ich selbst besitze 178 Paar Socken. Jawohl, in Worten: hundertachtundsiebzig. Und es werden stetig mehr 😁. Klar, bei der Menge nutzt sich ja nix durch … 🙈
    Pullover oder Jacken? Kam nicht in Frage. Ich hab’s probiert, aber das war nix. In Kaufstrick wie auch in Selbstgestricktem hatte ich immer ein Unwohlsein. Meine füllige Hülle und ein Strickpulli – nee, lass mal. Ich fühlte mich darin wie ein aufgeplatztes Popcorn in der Mikrowelle 🍿. Ganz ehrlich: Dafür war mir die Zeit und die Unmengen an Garn zu schade, wenn’s am Ende sowieso im Schrank vergammelt. Also blieb ich brav bei meinen kleinen Projekten – Socken und Tücher, meine große Leidenschaft.
    Ein neuer Lebensabschnitt – und neue Strickhorizonte
    In den letzten 15 Monaten hat sich bei mir allerdings einiges getan. Ich habe mich vom Gewicht her praktisch halbiert (warum, wieso, weshalb … anderes Thema 😉). Jedenfalls bin ich von Größe 50 auf 36/38 geschrumpft. Das ist mal ’ne Hausnummer!
    Und plötzlich eröffnen sich ganz neue Horizonte: Jacken, Pullover & Co. sind plötzlich ein Thema geworden. Dieses Jahr sind tatsächlich schon zwei Westen und ein Pullover von den Nadeln gehüpft! 🧶💃
    Mein neuestes Abenteuer: ein Seelenwärmer.
    Fluffig-leicht soll er werden, nicht viel Schnickschnack, einfach gehalten, aber schön kuschlig.
    Auf die Nadeln, fertig, los!
    Da ich auf diesem Gebiet noch nicht so viel Erfahrung habe, bleibt es spannend. Aber hey – wer nicht wagt, der nicht strickt!
    Mein Garn: die Linie 433 Mandora von Online Garne – eine edle Mischung aus
    38 % Alpaka
    38 % Baumwolle
    16 % Seide
    8 % Polyamid
    Maschenprobe gemacht, Maße genommen, hochgerechnet … und jetzt heißt es: Auf die Nadeln, fertig, los! 👏

    Ob mein Seelenwärmer am Ende wirklich so fluffig und kuschlig wird, wie ich es mir erträume … oder ob er doch eher in die Kategorie „Experiment mit Erzählwert“ fällt 🙈 – das erfahrt ihr natürlich hier im Blog. Und falls alles schiefgeht – na ja, dann stricke ich mir eben noch ein weiteres Paar Socken. Bei nur 178 Paar ist ja definitiv noch Luft nach oben 😁🧦

  • Herbst

    🍂 Herbst-Kuschelzeit mit Wolle 🍁
    Endlich ist sie da – meine liebste Jahreszeit: der Herbst! Mit seinen wahnsinnig tollen Farben verabschiedet sich der Sommer langsam und macht Platz für goldenes Licht, raschelndes Laub und eine Stimmung, die einfach unvergleichlich ist. 🌞➡🍂
    Das Licht verändert sich, die Tage werden kürzer, und plötzlich bleibt wieder mehr Zeit für all die Ideen, die ich mir im Sommer schnell auf Zettelchen notiert habe. Jetzt kann ich sie nach und nach durchstöbern und vielleicht sogar das eine oder andere umsetzen. ✨🧶
    Gleichzeitig genieße ich die Spätsommertage noch draußen auf der Terrasse oder im Garten. Ich beobachte, wie sich die Natur verwandelt: Blumen, Blätter, Sträucher – alles bekommt einen neuen Style und schenkt mir Inspiration. Gerade als Färberin meiner eigenen Wolle ist der Herbst für mich ein wahres Feuerwerk: ein bunter Mix aus Motivation und Ideenkarussell, bei dem mir manchmal fast schwindelig wird. 🎡💡
    Doch der Herbst ist für mich nicht nur ein kreativer Wirbelwind, sondern auch ein guter Freund. 🍁 Er erinnert mich daran, zur Ruhe zu kommen: Feierabend machen, mich gemütlich hinsetzen, die Nadeln klappern lassen – ohne Reue. Dazu eine Tasse Latte oder Tee, vielleicht schon ein Lebkuchen oder Spekulatius bei Kerzenschein … und während die Maschen wachsen, wandern auch meine Gedanken durchs Jahr.
    Ich denke zurück an alles, was war – die Höhen, die Tiefen, die vielen Herausforderungen. Und ich darf mir sagen: Ja, ich kann stolz auf mich sein. Es war gewiss kein leichtes Jahr, aber wie heißt es so schön? Man wächst mit seinen Aufgaben. 🌱💪
    Und dann – ganz nebenbei beim Stricken – ist sogar eine neue Anleitung entstanden: „Forest Walk“ 🍃🧦. Eine kleine Partnerlook-Idee für Sie & Ihn + Kids. Ich freue mich so darüber, dass ich sie in meinem Lieblingsmonat, dem „Rocktober“ 😉, ein paar Tage hier kostenfrei als PDF mit euch teilen möchte, bevor sie dann auf Crazypatterns einzieht.
    Ein kleines herbstliches Geschenk von mir an euch. 🍁🍂 Danke, dass ihr diesen bunten Weg mit mir teilt!

  • Stricken im Dauerlauf

    🍁 Und ewig grüßt das Murmeltier … Hexenstrümpfe!
    Im Moment ist es hier im Blog ein bisschen still 🍂 – und das hat auch seinen Grund: Meine Hände stecken fest im alljährlichen Nadelauftrag. Ja, ihr ahnt es schon: Hexenstrümpfe für die nächste Fasnet! 🧦✨
    Da wird jetzt im Akkord 🧶gestrickt, ein Paar nach dem anderen. Ganz ehrlich?

    So richtig viel Zeit für andere bunte Herbst- und Winterideen bleibt dabei nicht 🤷‍♀. Und spaßig ist es auch nicht immer – denn Hexenstrümpfe sind halt eher Pflicht als Kür.


    Aber ich sage mir:
    Je intensiver ich mich damit beschäftige, desto schneller bin ich durch – und dann wartet endlich wieder die Freiheit für Schönes, Buntes und Kreatives! 🌈💭
    Damit es nicht zu eintönig wird, habe ich nebenbei auch ein bisschen farbiges Garn auf den Nadeln. Denn das Schwarz und Grau der Strümpfe lässt sich abends nicht so gut verstricken. Dieses kleine Nebenbei-Projekt wird ein echtes Unikat: ein Tuch mit verschiedenen Mustermixen – ganz im Sinne von Maschenmut.
    👉 Und hier kommt meine Inspiration an euch: Nur Mut zur Masche – werde dein eigener Designer! Traut euch, Neues auszuprobieren, Muster zu mischen und eure ganz persönliche Handschrift ins Strickwerk zu legen. 🧶💡

  • Stricken ohne Reue

    ….. wenn Regentage Kreativtage sind

    🌧 Regenwetter ist Strickwetter – ohne Reue!
    Kennt ihr das? Draußen plätschert der Regen an die Scheiben, alles wirkt grau und schwer – und genau dann ist der perfekte Moment gekommen, die Nadeln klappern zu lassen. 🧶✨
    Meine aktuelle „Baustelle“ heißt Dschungelliebe 🌿💚. Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht mehr, wie oft ich dieses Set schon geribbelt habe 🙈. Nichts wollte so recht passen zu den Projektideen, die ich im Kopf hatte – und dabei liebe ich diese Farbkombi eigentlich so sehr! Aber irgendwie 🤷‍♀ … manchmal passt es einfach nicht zusammen.
    Also habe ich beschlossen: Schluss mit Grübeln – jetzt wird einfach gestrickt! 💪 Keine Vorlage, keine Anleitung – die Dschungelliebe wird jetzt ganz entspannt abgenadelt. Mit Mustersätzen, die mir spontan in den Sinn kommen 🧐🤔. Vielleicht entsteht ein kleines Kunstwerk, vielleicht einfach ein bunter Mix – ich lasse mich überraschen! ✨
    Damit das Projekt nicht wieder im Korb versauert 😅, habe ich mir vorgenommen: Jeden Tag mindestens einmal von Knoten zu Knoten zu stricken. So bleibt genug Zeit für andere Projekte, die auch endlich fertig werden möchten 👏, und die Dschungelliebe läuft einfach ganz gemütlich nebenher. 🧶💚
    Und wenn draußen die Regentropfen tanzen, denke ich mir: Es gibt nichts Schöneres, als genau jetzt die Nadeln klappern zu lassen – Strickzeit ohne Reue! 🌧🥰
    👉 Jetzt bin ich neugierig: Was strickt ihr am liebsten an Regentagen? Habt ihr auch so ein Nebenbei-Projekt, das euch ohne großen Plan einfach glücklich macht?

  • Auszeit

    Endlich Wochenende – Zeit für die Nadeln 🧶✨

    Die Woche ist geschafft, alle Aufgaben sind erledigt und der Alltag darf jetzt einmal kurz Pause machen. Ich finde, genau dieses Gefühl macht das Wochenende so besonders: zurücklehnen, durchatmen und sich Zeit für die schönen Dinge nehmen. Für mich bedeutet das ganz klar – Strickzeit! 💜

    Wenn die Nadeln leise klappern und das Garn durch die Finger gleitet, stellt sich sofort ein Stückchen Ruhe ein. Doch immer wieder taucht die Frage auf: „Welches Muster soll ich stricken?“

    Und wisst ihr was? Es muss nicht immer ein aufwendiges Muster sein 😉. Manchmal reicht etwas ganz Schlichtes – zum Beispiel „zwei rechts, zwei links“ – und schon entsteht ein Stück, das nicht nur schön aussieht, sondern auch richtig guttut. Man könnte fast sagen: zu ist der Sack 🎀.

    Denn genau darum geht es doch beim Stricken: entspannen, loslassen, einfach mal Masche für Masche genießen, ohne viel nachzudenken. Kein Zählen, kein Grübeln, kein Perfektionismus – nur du, die Nadeln und der Faden.

    Ich persönlich liebe es, wenn Stricken zur kleinen Auszeit wird. Einfache Muster haben dabei ihren ganz besonderen Charme – sie geben Raum für Gedanken, für Musik im Hintergrund oder einfach nur für Stille.

    Wie seht ihr das? Muss es für euch immer ein besonderes Muster sein, oder genießt ihr auch die Einfachheit und das Wohlfühl-Stricken? 😊

  • HexHexFärbetag

    Schwabenrebellen High Twistet inspiriert vom Schwarzwald:
    geheimnisvolle, herrliche Grüntöne, so tief und satt wie der Wald selbst. Dazwischen flüstern dezente Herbsttöne, …

    … und ein kleines bisschen HexHexHuiiiii zu Halloween hat sich natürlich auch nochmal mit eingeschlichen.

    Die Ideen sprudeln, ich kann mich kaum bremsen – und schon jetzt freue ich mich auf das, was noch kommt: In den nächsten Tagen folgen weitere zauberhafte neue Färbungen.
    Es bleibt also spannend im Färbekessel, und jede Kreation erzählt ihre eigene kleine Schwarzwald-Geschichte.

  • Loop

    Ein Halschmeichler, rot und grau, im Muster-Mix – so schön, genau!
    Nadeln klappern, still und leise, entsteht er auf die schönste Weise.

    Mit Freude, Spaß, ganz ruckzuck fertig,
    wärmt er den Hals – so herrlich wertig.


  • Hexenkessel

    Heute war Färbetag – und wie immer ging es in der Färbeküche nicht nur bunt, sondern auch ziemlich lustig zu. Zwischen dampfenden Töpfen und sprudelnden Ideen fühlte es sich fast ein bisschen wie Urlaub an: ein Hauch von Sansibar, mit Meer, Strand und Cocktail-Farben, die schon beim Anblick gute Laune machen.

    Doch ganz ohne Herbst geht es natürlich nicht – warme, dezente Töne schlichen sich dazu, ein bisschen Kürbis hier, ein Hauch goldene Blätter da … und weil wir es nicht lassen können, war auch ein kleines Stückchen Halloween mit im Spiel. Man munkelt, die Färbetöpfe haben dabei ein bisschen gegeistert.

    Am Ende stand sie da: eine prachtvolle Sortierung, die einfach Freude macht. Dieses Mal haben wir bewusst ganz anders gefärbt, sodass spannende Muster richtig schön zur Geltung kommen können.
    Kurz gesagt: Farben satt, Lachen satt – und ein Tag, der uns wieder gezeigt hat, das Färben ein kleines Abenteuer ist.